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GesellschaftImmer weniger Menschen in Deutschland gehen regelmäßig in die Kirche

Der Pastor Gottfried Martens betritt das Kirchenschiff der Evangelisch-Lutherischen Dreieinigkeitskirche am 08.02.2015 in Berlin-Steglitz für einen Gottesdienst. (picture alliance / dpa / Lukas Schulze)
Gottesdienst in der Dreieinigkeitskirche in Berlin-Steglitz (picture alliance / dpa / Lukas Schulze)

Der Kirchgang gehört für die Menschen in Deutschland immer seltener zum Alltag.

Das hat eine repräsentative Umfrage der Stiftung für Zukunftsfragen des Tabakherstellers British American Tobacco ergeben. Demnach lag die Zahl der Christen, die mindestens einmal im Monat zum Gottesdienst oder in eine Kirche gehen, bei 14 Prozent. Im Jahr 2007 waren es noch 21 Prozent. Besonders selten gehen der Untersuchung zufolge die 18- bis 24-Jährigen in die christlichen Gotteshäuser.

Der wissenschaftliche Leiter, Ulrich Reinhardt, sagte zur Begründung, der Kirchgang stünde einerseits in Konkurrenz zu anderen Freizeitbeschäftigungen. Andererseits zeige sich im Rückgang der Vertrauensverlust durch Missbrauchsfälle. Dennoch bleibe die Bedeutung von Religion "gerade in gefühlt unsicheren Zeiten" hoch.