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Gesetzliche AltersversorgungRegierungsbeirat schlägt Rente mit 68 vor

Ein Rentnerpaar geht in einem Park spazieren.  (dpa-tmn/Zacharie Scheurer)
Ein Rentnerpaar im Park. (dpa-tmn/Zacharie Scheurer)

Berater der Bundesregierung haben einen späteren Eintritt in die Rente vorgeschlagen.

Der Beginn der Phase mit Altersbezügen könne auf Dauer nicht von der Entwicklung der Lebenserwartung abgekoppelt werden, heißt es in einem Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats im Bundeswirtschaftsministerium. Nötig sei vielmehr eine Reform hin zu einer Rente mit langfristig erst 68 Jahren. Zur Begründung schreiben die Experten, ab 2025 drohten -Zitat- "schockartig steigende Finanzierungsprobleme in der gesetzlichen Kasse. Erforderlich sei eine daher dynamische Kopplung des Rentenalters an die Lebenserwartung, wonach die zusätzlichen Lebensjahre nach einer klaren Regel zwischen "mehr arbeiten und länger Rente beziehen" aufgeteilt werden müssten. Nur dann könne das Verhältnis der in Arbeit und in Rente verbrachten Zeit konstant bleiben.

Nach geltender Rechtslage wird die Altersgrenze für die Regelaltersrente ohne Abschläge seit 2012 bis zum Jahr 2029 schrittweise von 65 auf 67 Jahre angehoben.

Diese Nachricht wurde am 07.06.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.