Montag, 26.07.2021
 
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PodcastGesichter Europas

Deutschlandfunk: Gesichter Europas (Deutschlandradio)

"Gesichter Europas", das sind Menschen, die für historische, politische und gesellschaftliche Prozesse in ihrem Land stehen. Unsere Reporterinnen und Reporter erfahren ihre Geschichten und bekommen Einblicke in ihren Alltag. Was tut sich zwischen Amsterdam und Athen? Worüber wird in Polen diskutiert? Was beschäftigt Portugal? Und was machen andere Europäer besser? Eine Stunde Hörerlebnis, jeden Samstag, ab 11.05 Uhr.

24.07.2021Unbequeme WahrheitenPeggy und Maartje  (©Brian van der Leij)

Wie sich die Niederlande ihrer Vergangenheit stellen

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Lange herrschte Schweigen: über die eigene Rolle während der deutschen Besatzung. Die Gewalt im indonesischen Unabhängigkeitskrieg. Das Trauma von Srebrenica. Doch inzwischen stellen sich Regierung und Königshaus vielen dunklen Kapiteln. Und auch die persönliche Auseinandersetzung – etwa mit der Sklavenzeit - ist in vollem Gange. Kerstin Schweighöfer über die Suche nach einem neuen Selbstbild.

12.06.2021Deutsch-polnischer Nachbarschaftsvertrag(L-r) Der polnische Außenminister Krzysztof Skubiszewski, der polnische Ministerpräsident Jan Krzysztof Bielecki, Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU), Alt-Bundeskanzler Willy Brandt (SPD) und Bundesaußenminister Hans Dietrich Genscher (FDP) nach der Vertragsunterzeichnung am 17.06.1991 in Bonn. Der auf zehn Jahre angelegte Vertrag "über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit" sowie das bereits früher unterzeichnete Abkommen zur endgültigen Anerkennung der Oder-Neiße-Linie als polnische Westgrenze, soll nach der Sommerpause vom Bundestag ratifiziert werden. (dpa)

Grenze oder Gartenzaun

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Mit dem Vertrag über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit wurde die deutsch-polnische Zusammenarbeit vor 30 Jahren amtlich. Ein großer Schritt, denn "wir Polen hatten noch die Grausamkeiten des Zweiten Weltkriegs im Hinterkopf", erinnert sich der damalige Ministerpräsident. Seitdem hat sich viel getan. Anja Schrum und Ernst-Ludwig von Aster haben Grenzgänger rechts und links von Oder und Neiße getroffen.

05.06.2021Agrarindustrie in der BretagneDie Algen an der Küste der Bretagne sorgen für Schwierigkeiten (www.imago-images.de)

Lebensmittel für alle, Umweltzerstörung inklusive

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Viele Menschen in der Bretagne leben von den Arbeitsplätzen der Agrarindustrie, aber ebenso viele leiden darunter, dass die industrielle Landwirtschaft ihre Lebensgrundlage immer mehr zerstört. Grünalgen wuchern an den Stränden und schaden dem Tourismus und der Gesundheit. Die Region ist zerrissen zwischen der Angst vor Algen und Pestiziden und der Angst, Wohlstand aufzugeben. Eine Sendung von Bettina Kaps.

17.04.2021Flucht über das MittelmeerDas Wrack der Barca Nostra, ein im Jahr 2015 versunkenes Schiff, das 700 Migranten an Bord hatte, steht im Arsenale auf der Art Biennale Venedig 2019. (www.imago-images.de/ Giuseppe Cottini)

Erinnerung an ein Bootsunglück

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Am 18. April 2015 kentert ein Flüchtlingsboot mit rund 900 Menschen an Bord zwischen Libyen und Italien. Es überleben nur 28 Menschen. Es handelt sich um eines der größten Schiffsunglücke auf dem Mittelmeer bis heute. Es versetzt damals Europa in Schock und die Schicksale der Opfer wirken bis heute nach. Unklar bleibt jedoch: Wie soll Europa mit der Flucht über das Mittelmeer umgehen? Eine Sendung von Christoph Schäfer.

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