Podcast

Deutschlandfunk: Gesichter Europas (Deutschlandradio)

"Gesichter Europas", das sind Menschen, die für historische, politische und gesellschaftliche Prozesse in ihrem Land stehen. Unsere Reporterinnen und Reporter erfahren ihre Geschichten und bekommen Einblicke in ihren Alltag. Was tut sich zwischen Amsterdam und Athen? Worüber wird in Polen diskutiert? Was beschäftigt Portugal? Und was machen andere Europäer besser? Eine Stunde Hörerlebnis, jeden Samstag, ab 11.05 Uhr.

16.01.2021Mit Mikrofon und Maske
Journalistische Arbeit aus Homeoffice (Rodothea Seralidou & Carsten Schießter)

Reporter-Alltag in Corona-Zeiten

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Unterwegs sein in Europa, Menschen treffen, ist für Reporterinnen und Reporter gerade schwierig zu realisieren. Die Corona-Pandemie zwingt zu mehr Abstand. Wie hat sich die journalistische Arbeit verändert? Eine Sendung von Mark Engelhardt, Kilian Kirchgeßner, Suzanne Krause, Carsten Schmiester und Rodothea Seralidou.

09.01.2021Polen und die Steinkohle
12.12.2018, Polen, Bedzin: Rauch steigt aus den Schornsteinen im Kohlekraftwerk Lagisza bei Kattowitz. Noch bis 14. Dezember findet in der südpolnischen Stadt der UN-Klimagipfel zum Klimawandel statt. Foto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa | Verwendung weltweit (picture alliance  /Monika Skolimowska / dpa)

Abschied absehbar

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Es ist eine Geschichte von Tradition und Stolz, vom schwarzen Gold, das Wohlstand brachte. Aber die Geschichte geht zu Ende, wenn auch vergleichsweise zögerlich. Polen steigt bis 2049 aus der Steinkohleförderung aus. Eine Energiewende mit EU-Mitteln. In Oberschlesien ist der Abschied zu besichtigen. Eine Sendung von Ernst-Ludwig von Aster und Anja Schrum.

02.01.2021Umstrittenes Gedenken
Historische Aufnahme vom Stößensee in Berlin-Spandau mit dem Seeschloss. (imago)

Die verhinderten Helden vom Stößensee

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Im Frühjahr 1966 überflog ein sowjetischer Militärjet Westberlin, als die Triebwerke versagten. Die beiden Piloten steuerten das Flugzeug in den Spandauer Stößensee – und verhinderten womöglich eine größere Katastrophe. Eine Heldengeschichte mitten im Kalten Krieg, die bis heute Fragen aufwirft. Eine Sendung von Gesine Dornblüth. (Dlf 2020)

19.12.2020Briten im französischen Périgord
Porträt Martin Walker, Ex-Guardian-Korrespondent und Buchautor (Diogenes Verlag / Klaus Einwanger)

Der Brexit sitzt mit am Tisch

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Dem Schriftsteller Martin Walker geht es wie vielen Briten auf dem Kontinental-Festland: Sie leiden unter dem Corona-Lockdown und der Brexit-Unsicherheit. Auch unter den Auswanderern im Périgord ist der Brexit umstritten. Simonetta Dibbern über Menschen, die in zwei Welten leben und arbeiten.

05.12.2020Geschichtspolitik in Kroatien
Luftaufnahmen des Wasserturms von Vukovar, Kroatien  (imago-images / Igor Kralj)

Der Kampf um die Heimat

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Der Krieg um Kroatiens Unabhängigkeit heißt auf Kroatisch "Domovinski Rat". "Heimat-Krieg". Ein Krieg, der noch immer gegenwärtig ist. Warum ist dieser Konflikt der Neunzigerjahre im kollektiven Bewusstsein so groß, fragt sich Grit Eggerichs und geht gemeinsam mit ihrer kroatischen Kollegin Helena Nikolić auf Spurensuche.

21.11.2020Türken in Griechenland
Ein Blick über die griechische Hauptstadt Athen mit der Akropolis. (imago / Westend61)

Neues Leben beim angeblichen Erzfeind

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Das Essen, die Musik, das Meer - alles fast wie zuhause. Tausende Türken, die sich von der Regierung Erdogan bedroht sehen, haben sich in den vergangenen Jahren in Griechenland niedergelassen. Wenn die Spannungen zwischen den "Erzfeinden" hochkochen, nehmen die Exilanten eine Brückenfunktion ein. Eine Sendung von Gunnar Köhne

14.11.2020Italien und die Pandemie
Eine offene Bar am Meer in der Stadt Neapel. Im Hintergrund ist der Vesuv zu sehen. (www.imago-images.de/ Salvatore Laporta)

Der Süden erfindet sich neu

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Der Süden Italiens reagierte nach Ausbruch des Coronavirus rasch und erfolgreich. Die Menschen beweisen sich im Krisenmanagement. Der sonst als abgeschlagen geltende Teil Italiens entwickelt ein neues Selbstbewusstsein – mit dem er der zweiten Pandemie-Welle begegnet. Eine Sendung von Kirstin Hausen

07.11.202040 Jahre Solidarność
Das legendäre Werfttor 2 der Danziger Werft. Im Hintrgrund das europäische Solidarnosc-Zentrum (deutschlandfunk / Grenzgänger)

Auf der Suche nach der Solidarität

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Zehn Millionen Mitglieder hatte die berühmte Gewerkschaft in ihren besten Jahren – heute sind es gerade einmal 400.000. In kaum einem EU-Mitgliedsland sind Gewerkschaften so schwach wie in Polen. Und um das politische Vermächtnis der Solidarność-Bewegung tobt ein erbitterter Streit. Eine Sendung von Anja Schrum und Ernst-Ludwig von Aster

31.10.2020Gleichberechtigung in Tschechien
Frauen demonstrieren unter dem Motto "Feministinnen gemeinsam gegen Unterdrückung" am 8. März 2019 in Prag, Tschechische Republik. (CTK/dpa / Katerina Sulova)

Mehr Frauen nach vorn

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Bei der Gleichstellung von Frauen und Männern gibt es im traditionsbewussten Tschechien noch viel zu tun. Aber der Kampf für mehr Chancengerechtigkeit wird nicht besonders radikal geführt, sondern mit Hartnäckigkeit und Ausdauer. Erste Erfolge gibt es schon. Eine Sendung von Kilian Kirchgeßner

24.10.202075 Jahre Vereinte Nationen
Genf, Ariane Park, Schweiz, Das Emblem der Vereinten Nationen zeigt eine Weltkarte mit Zweigen des Olivenbaumes. (dpa-Zentralbild)

Weltretter unter Druck

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Friedenssicherung und Wahrung der Menschenrechte sind die Ziele der UN. Doch häufig scheint es, als stünden die UN den globalen Krisen machtlos gegenüber. Welche Rolle spielen sie 75 Jahre nach ihrer Gründung noch? Eine Sendung von Marc Engelhardt

17.10.2020Frankreichs adoptierte Generation
Amadine Gay im Portrait (Natalie St-Pierre)

Hunger nach Wahrheit

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Die Dokumentarfilmerin Amandine Gay ist als Schwarze bei weißen, französischen Adoptiveltern aufgewachsen. Heute gibt sie Adoptierten eine Stimme. In den 80er und 90er Jahren boomten Auslandsadoptionen in Frankreich. Die Generation der adoptierten Kinder ist jetzt erwachsen, organisiert sich und stellt Fragen. Eine Sendung von Ursula Welter

10.10.2020Stadt, Land, Politik
Blick auf die Wiener Innenstadt mit dem Stephansdom (picture-alliance / Robert Jaeger/ APA / picturedesk.co)

Wien vom Rand aus betrachtet

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"Das Rote Wien" ist dem konservativ geprägten ländlichen Raum schon immer ein Dorn im Auge gewesen. Die Kluft zwischen Stadt und Land gehört zur Geschichte Wiens. Aber sind die Grenzen nicht längst überwunden? Eine Sendung von Antonia Kreppel

26.09.2020Norwegen und Russland
An der norwegisch-russischen Grenze bei Jakobselv/Kirkenes wehen die norwegische und die russische Fahne. (imago/imagebroker)

Tauwetter an der Grenze?

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Das Verhältnis zwischen Norwegen und Russland ist belastet, an der gemeinsamen Grenze rüsten beide Länder auf. Viele Menschen in der Grenzregion sehen das mit Sorge – und bemühen sich um Zusammenarbeit. Eine Spurensuche im hohen Norden. Eine Sendung von Gunnar Köhne

19.09.2020Kahlschlagdebatte im französischen Morvan
Fabien Bussy steht mit verschränkten Armen in seiner Weihnachtsbaumplantage im Morvan (Deutschlandradio / bettina Kaps)

Vom Wert des Waldes

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Der Morvan ist ein dünn besiedeltes, hügeliges Waldgebiet in Burgund mit vielen Flüssen und Seen. Ein landschaftliches Idyll mit Rissen. Denn die alten Laubwälder des Morvan werden zunehmend abgeholzt und durch Monokulturen ersetzt. Der Widerstand dagegen wächst. Eine Sendung von Bettina Kaps

12.09.2020Tatort Europa
Polizisten stehen in Dijon maskierten Demonstranten gegenüber. (imago images / Hans Lucas)

Tschetschenen in der Diaspora

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Sie kamen aus verschiedenen europäischen Ländern nach Dijon. Hunderte Tschetschenen stiegen aus Zügen, Bussen und Autos, weil sie einen der Ihren rächen wollten. Was genau ist in Dijon passiert? Und wie blicken Tschetschenen auf die Vorfälle in Frankreich? Eine Sendung von Gesine Dornblüth

05.09.2020Am Rande von Europa
Luftaufnahme der Fatih-Sultan-Mehmet-Brücke in Istanbul, Türkei. Die zweite Bosporus-Brücke wurde im Jahr 1988 fertiggestellt und ist knapp 1,5 km lang. (AA)

Was bedeutet uns der Bosporus?

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Abenteurer und Aufsteiger aus aller Welt suchen seit Jahrtausenden ihr Glück an der Meerenge von Istanbul. Über die internationale Wasserstraße werden Waffen für die Kriege am Mittelmeer transportiert oder auch Erdöl für die Weltmärkte, mitten durch die Millionenmetropole. Eine Sendung von Susanne Güsten

29.08.2020Forschungslabor CERN
Teilchenkanone wird bei CERN bei Genf installiert (picture alliance / dpa / epa Keystone Salvatore Di Nolfi)

Die WG der Welterklärer

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Die Forscherinnen und Forscher der Organisation für Kernforschung suchen nach den fundamentalen Gesetzen des Universums. Ihr Arbeitsplatz ist der Large Hadron Collider LHC, ein 26 Kilometer langer Ring rund 100 Meter unter dem Grenzgebiet zwischen der Schweiz und Frankreich. Eine Sendung von Tom Schimmeck

22.08.2020Deutschenkinder
Norwegische Frauen, die während des Zweiten Weltkriegs Kinder von deutschen Besatzern bekommen haben, aufgenommen 1946 bei ihre Ausreise nach Deutschland. Sie wurden als "Deutschenflittchen" ("Tyskertøs") und Verräterinnen beschimpft, ihr Nachwuchs als "Deutschenkinder" ("Tyskerbarn") bezeichnet. Viele der Kinder wurden im Rahmen des arischen Lebensborn-Programms der Nazis gezeugt. (NTB scanpix)

Vergangenheitsbewältigung in Norwegen

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Die Mütter hießen "Deutschenmädchen" oder "Deutschenhuren", weil sie sich während der Besatzung Norwegens mit Wehrmachtssoldaten eingelassen hatten. Die Frauen wurden nach dem Ende des 2. Weltkriegs öffentlich kahlgeschoren, interniert und ausgebürgert. Eine Sendung von Gunnar Köhne

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