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Getötete NutztiereBauernverband fordert Jagd auf Wölfe

Ein Rudel europäischer Wölfe (Canis lupus lupus im Wald. (imago / Blickwinkel)
Bauernpräsident Rukwied fordert, Wölfe zu bejagen. (imago / Blickwinkel)

Der Bauernverband tritt dafür ein, den Bestand von Wölfen in Deutschland durch die Jagd zu regulieren.

Hintergrund sind neue Statistiken der zuständigen Beratungsstelle des Bundes, nach denen im vergangenen Jahr mehr als 2.000 Nutztiere von Wölfen getötet oder verletzt wurden - ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu 2017.

Der Präsident des Bauernverbandes, Rukwied, sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung", die Antwort könne nicht ein Wettrüsten beim Herdenschutz mit immer höheren Zäunen sein. Vielmehr gehe es um ein, Zitat, "aktives und konsequentes Management des Wolfsbestandes".

Das Bundeskabinett hat im Mai in einem Gesetzentwurf beschlossen, den Abschuss von Wölfen auch dann zu ermöglichen, wenn unklar ist, welches Tier eines Rudels zum Beispiel eine Schafherde angegriffen hat. Der Bundestag muss noch zustimmen. Umwelt- und Tierschützer wollen eine Jagd auf Wölfe verhindern.