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GlyphosatAgrarministerin Klöckner glaubt an Nutzungsende

Klima-Aktivisten der "Fridays for Future"-Bewegung gehen zur Hauptversammlung von Bayer mit einem Schild "Stopp Glyphosat".  (dpa/Oliver Berg)
Gegen den Einsatz von Glyphosat in der Landwirtschaft gibt es immer wieder Proteste (dpa/Oliver Berg)

Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner rechnet spätestens im Jahr 2022 mit einem Ende der Nutzung des Unkrautvernichters Glyphosat in der Europäischen Union. Die CDU-Politikerin sagte dem "Tagesspiegel am Sonntag", es sei nicht davon auszugehen, dass es in der EU nach 2022 noch eine Mehrheit für eine Glyphosat-Zulassung geben werde.

Weiter meinte sie, vorher sei aber wenig zu machen. Das europäische Recht besage, dass ein vollständiges nationales Verbot nicht möglich sei, solange Glyphosat in der EU zugelassen sei. Man arbeite in Deutschland aber an Strategien, um den Einsatz zu mindern oder überflüssig zu machen.

Das Unkrautvernichtungsmittel steht im Verdacht, krebserregend zu sein.