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StartseiteSport AktuellPatrick Reed gewinnt Masters09.04.2018

Golf-Turnier in AugustaPatrick Reed gewinnt Masters

Zum ersten Mal in seiner Karriere streifte sich Patrick Reed das grüne Jackett des Turniersiegers über: Der selbstbewusste Texaner setzte sich beim legendären Golf-Turnier in Augusta durch und sicherte sich damit auch seinen ersten Major-Titel. Der einstige Superstar Tiger Woods spielte ebenso keine Rolle bei der Entscheidung wie die beiden deutschen Golfer Kaymer und Langer.

Von Martin Ganslmeier

Reed, in grüner Jacke und rosafarbenem Hemd, hält die Trophäe in die Kamera. (imago)
Es ist der erste Major-Titel für Patrick Reed (imago)
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Nach einem durchwachsenen Start konnte Bernhard Langer am Wochenende Boden gut machen und in der Gesamtwertung seinen Landsmann Martin Kaymer überholen. Am Samstag gelang dem 60jährigen eine 71er Runde, einen Schlag unter Par. Und am Sonntag brauchte er nur einen Schlag mehr. Am Ende war Langer mit Platz 38 zufrieden: Er habe richtig gut gespielt, freute sich der zweifache Masters-Sieger, aber leider ein paar Chancen nicht genutzt. Auch Martin Kaymer war nach überstandener Handgelenksverletzung zufrieden, dass er den Cut schaffte und nicht schon nach zwei Tagen die Koffer packen musste. Kaymer brauchte insgesamt drei Schläge mehr als Langer und landete auf Platz 48.

Grandiose Aufholjagd wird nicht belohnt

An der Spitze des Feldes sah alles nach einem Duell zwischen dem Nordiren Rory McIlroy und dem Texaner Patrick Reed aus. Doch der Nordire hatte einen schlechten Sonntag erwischt und wurde nur Fünfter. Dafür gelang den beiden Amerikanern Rickie Fowler und Jordan Spieth eine grandiose Aufholjagd. Doch am Ende brauchte Reed einen Schlag weniger und durfte zum ersten Mal in seiner Karriere in das grüne Jackett des Masters-Siegers schlüpfen: "Ich wusste, dass meine Führung irgendwann schrumpfen würde. Aber dass ich beim letzten Loch noch das Par geschafft habe und damit mein erstes Major-Turnier gewann, das war ein richtig gutes Gefühl." Bester Europäer war der Spanier Jon Rahm auf dem vierten Platz.

Tiger Woods nicht top, aber zufrieden

Tiger Woods konnte knapp ein Jahr nach seiner schweren Rücken-Operation die hochgesteckten Erwartungen nicht erfüllen. Immerhin ließ er am Sonntag seine alte Klasse aufblitzen und verabschiedete sich mit einer 69er-Runde, drei unter Par. In der Gesamtwertung rückte Tiger Woods damit vom 40. auf den 32. Platz vor. Hinterher äußerte sich Woods zufrieden, dass er überhaupt wieder in der Weltspitze mitmischen kann.

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