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"Green Deal"EU-Parlament fordert mehr Geld für Strukturwandel in Kohleregionen

Ein Schaufelradbagger arbeitet im Braunkohle-Tagebau Hambach. (dpa/Federico Gambarini)
EU-Parlament fordert Geld für Strukturwandel in Kohleregionen. (dpa/Federico Gambarini)

Das Europäische Parlament hat eine deutliche Erhöhung des milliardenschweren Hilfsfonds für einen klimafreundlichen Strukturwandel in Kohleregionen gefordert.

Die Abgeordneten billigten in Brüssel ihre Position für den sogenannten Fonds für einen gerechten Übergang. Sie plädierten dabei für ein Gesamtvolumen von 57 Milliarden Euro. Außerdem sollten die EU-Finanzhilfen an die nationalen Bestrebungen zur Klimaneutralität der jeweiligen Mitgliedsstaaten gebunden werden.

Die EU-Kommission hatte den Fonds im Rahmen ihres Klimaplans "Green Deal" vorgeschlagen. Mit dem Geld soll Regionen auch in Deutschland geholfen werden, aus der Kohle auszusteigen. Die Mitgliedstaaten hatten sich dafür auf 17,5 Milliarden Euro geeinigt. Nun muss in den Verhandlungen mit dem Parlament über den nächsten Sieben-Jahres-Haushalt der EU ein Kompromiss gefunden werden.

Diese Nachricht wurde am 17.09.2020 im Programm Deutschlandfunk gesendet.