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Grenze USA-MexikoFamilien treffen sich, für vier Minuten

Das Foto zeigt Mitglieder einer Familie, die den USA und Mexiko getrennt lebt - und sich für einige Minuten an der Grenze treffen durfte. (AFP / Herika Martinez)
Vier Minuten dauerte das Wiedersehen - unter Polizeiaufsicht. (AFP / Herika Martinez)

An der Grenze zwischen Mexiko und den USA haben sich Mitglieder von 250 Familien getroffen, die durch Auswanderung oder Abschiebung getrennt wurden.

Dafür wurde die Mauer zwischen Ciudad Juárez und Sunland Park für vier Minuten geöffnet. An der Begegnung unter Polizeiaufsicht nahmen 1.500 Menschen teil, organisiert wurde die Aktion von der Menschenrechtsgruppe "Border Network of Human Rights". Das Motto lautete "Abrazos No Muros" (Umarmungen, keine Mauern).

Die Menschenrechtler haben schon mehrere Familien-Zusammenführungen ermöglicht, zum Beispiel im Juni einige Kilometer weiter im ausgetrockneten Flussbett des Rio Grande zwischen Ciudad Juárez und El Paso. Dort ist die Mauer noch in Bau.