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GroßbritannienBotschafter-Memos wurden laut Polizei geleakt, nicht gehackt

Eine Kombination aus zwei Fotos des britischen Botschafters Kim Darroch und US-Präsident Donald Trump. (AFP / Paul Morigi / Brendan Smialowski)
Der britische Botschafter Kim Darroch und US-Präsident Donald Trump. (AFP / Paul Morigi / Brendan Smialowski)

Die britische Polizei hat einem Zeitungsbericht zufolge geklärt, wer die vertraulichen Informationen des britischen Botschafters in den USA an die Medien weitergeleitet hat.

Laut "Sunday Times" konnte die verantwortliche Person ermittelt werden. Dass ein fremdes Land die Daten gehackt habe, schließt die Polizei demnach aus. Namen nennt die Zeitung allerdings nicht.

Botschafter Darroch hatte US-Präsident Trump in seinen Memos an die britische Regierung als unfähig bezeichnet. Nach Protesten der US-Regierung trat Darroch zurück. Der Fall führte in Großbritannien auch zu Diskussionen über die Pressefreiheit. Der stellvertretende Polizeichef warnte Journalisten davor, weitere vertrauliche Informationen zu veröffentlichen, weil dies bestraft werden könne.

Ungeachtet dessen hat die "Mail on Sunday" heute weitere Memos des Botschafters abgedruckt. Darroch hält darin fest, dass Trump den Atomvertrag mit dem Iran vor allem deshalb aufgekündigt habe, weil er von seinem Vorgänger Obama ausgehandelt worden sei.