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GroßbritannienEU-Gericht billigt Subventionen für AKW

Die Computergrafik des EDF-Konzerns zeigt das geplante britische Atomkraftwerk Hinkley Point. (picture-alliance / dpa / EDF Energy)
Die Subventionen für das Atomkraftwerk Hinkley Point sind rechtens. (picture-alliance / dpa / EDF Energy)

Die Subventionen der britischen Regierung für das geplante Atomkraftwerk Hinkley Point sind rechtens.

Das entschied das Gericht der Europäischen Union und wies damit eine Klage Österreichs ab. Zugleich bestätigen die Richter die Genehmigung der Beihilfen durch die EU-Kommission im Jahr 2014. Hinkley Point ist der erste Neubau eines Atomkraftwerkes in Großbritannien seit Jahrzehnten und soll 2023 ans Netz gehen. Die Regierung räumt den Betreibern für 35 Jahre einen hohen, garantierten Einspeise-Tarif ein.

Die Richter in Luxemburg argumentieren unter anderem, eine Förderung der Kerneneregie auch durch solche Anreize decke sich mit dem Ziel der Euratom-Gemeinschaft, Investitionen in diesem Sektor zu erleichtern.

Diese Nachricht wurde am 12.07.2018 im Programm Deutschlandfunk gesendet.