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GrundrenteRentner in Ostdeutschland würden am meisten profitieren

Mehrere ältere Personen sitzen am 31.05.2016 auf einer Parkbank im Schlosspark Pillnitz (Sachsen). Foto: Arno Burgi (picture alliance / ZB / Arno Burgi)
Ältere Menschen auf einer Parkbank im Schlosspark Pillnitz (Sachsen) (picture alliance / ZB / Arno Burgi)

Von einer Grundrente nach dem Modell von SPD-Sozialminister Heil würden offenbar Rentner in Ostdeutschland besonders profitieren.

Wie die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft berichtet, würde die Rente vieler westdeutscher Frauen hingegen nicht aufgestockt, weil sie nicht lange genug eingezahlt hätten. Eine Grundrente soll dem Vorschlag zufolge beziehen, wer ein Einkommen von weniger als 80 Prozent des Durchschnittslohns und mindestens 35 Beitragsjahre aufweist. Nach Berechnungen des Instituts dürften nur 1,2 Millionen West-Rentnerinnen aufstocken, doppelt so viele würden die notwendige Zahl an Arbeitsjahren verfehlen. Im Osten hingegen könnten 83 Prozent der Frauen mit Mini-Rente aufstocken. Von den Männern mit Mini-Rente würden im Westen 56 Prozent ihre Rente verbessern, im Osten wären es 90 Prozent.