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GrundrenteSPD weiter gegen Bedürftigkeitsprüfung

ILLUSTRATION - 23.03.2012, Berlin: Ein Rentnerpaar sitzt auf einer Bank vor dem Reichstag und sonnt sich. (zu dpa «SPD-Spitze einigt sich auf Konzept zur Grundrente ») Foto: Stephan Scheuer/dpa +++ dpa-Bildfunk +++ (dpa)
Die SPD will eine Grundrente ohne Bedürftigkeitsprüfung (dpa)

Die SPD hält an der Forderung nach einer Grundrente ohne Bedürftigkeitsprüfung fest.

Der haushaltspolitische Sprecher Kahrs sagte im Deutschlandfunk, die Menschen hätten jahrelang Beiträge gezahlt. Man dürfe nun nicht von ihnen verlangen, dass sie sich vor dem Amt komplett ausziehen müssten. Eine Bedürftigkeitsprüfung habe hier nichts verloren. Kahrs, Sprecher des sogenannten Seeheimer Kreises, betonte, er sei sicher, dass eine solche Grundrente finanzierbar sei und dass man in der Koalition ein Modell dafür finden werde. - CDU und CSU bestehen auf einer Bedürftigkeitsprüfung.

Am Sonntag steht die nächste Sitzung des Koalitionsausschusses an. Kahrs äußerte sich zuversichtlich, dass es in vielen Punkten eine Einigung geben werde. Die Koalition habe in den vergangenen Monaten sehr viel bewegt. Das habe keiner so vermutet. Der Streit habe häufig die Sacharbeit überdeckt.