Gazastreifen
Guterres kritisiert israelisches Vorgehen - Gantz: "Militärischer Druck auf Hamas muss anhalten"

UNO-Generalsekretär Guterres hat abermals das Vorgehen des israelischen Militärs in Rafah im Gazastreifen kritisiert.

18.05.2024
    UNO-Generalsekretär Guterres sitzt während einer Pressekonferenz vor einem Mikrofon.
    UNO-Generalsekretär Guterres befürchtet katastrophale Folgen für die Zivilbevölkerung in Rafah bei einem israelischen Bodenangriff. (IMAGO / Pacific Press Agency / IMAGO / Lev Radin)
    Die Entwicklungen erschwerten den Zugang für humanitäre Hilfe weiter und verschlimmerten die Situation, teilte sein Sprecher in New York mit. Er forderte einen sofortigen Waffenstillstand und eine Freilassung aller Geiseln. Außerdem verlangte Guterres die Öffnung des Grenzüberganges nach Ägypten und einen ungehinderten Zugang zum gesamten Gazastreifen. Derweil bekräftigte der in Israels Kriegskabinett sitzende Ex-General Gantz, der militärische Druck auf die Terrororganisation Hamas sei auch weiterhin nötig, um die Bedrohung zu beseitigen und eine Rückgabe der Geiseln zu erreichen.
    In Washington teilte das Weiße Haus mit, am Wochenende werde Sicherheitsberater Sullivan zu Gesprächen nach Saudi-Arabien und Israel reisen.
    Diese Nachricht wurde am 15.05.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.