Sonntag, 17.01.2021
 

Hack-Braten

Eine Revue des Hackens

Der Chaos Computer Club wird im nächsten Jahr 30. Die Grundidee des Clubs war es, durch das Aufspüren von Sicherheitslücken die Allmächtigen der Kommunikationsindustrie - das waren damals vor allem die Post und das Innenministerium - an den Pranger zu stellen.

Von Maximilian Schönherr

Die Hacker-Szene, hier Julian Assange, einer der derzeit berühmtesten, hat einen weiten Weg hinter sich gebracht. (AP)
Die Hacker-Szene, hier Julian Assange, einer der derzeit berühmtesten, hat einen weiten Weg hinter sich gebracht. (AP)

In dieser Zeit entwickelte der amerikanische Hacker Richard Stallman seine Idee der freien Software, GNU. Diese Idee steckt heute in Betriebssystemen wie Linux und Mac OS, nach ihr funktionieren die Wikipedia und Android-Handys.

Inzwischen hat der Begriff des Hackens eine negative Konnotation bekommen. Viren dienen der Erpressung und dem Betrug, Militärs setzen bei ihren Cyber War-Projekten auf die zerstörerische Wirkung von Viren auf feindliche Computersysteme. Im Sommer 2010 schmuggelten vermutlich Agenten den Stuxnet-Virus in Steuerungsmaschinen zur Aufbereitung von Brennelementen im Iran und China. Keiner weiß, warum. Wo das Hacken heute steht, und was es mit seinen Anfangsidealen zu tun hat, untersucht Maximilian Schönherr.


"Manuskript zur Sendung:"
Hack-Braten


"Weiterführende Links:"

Sendungen des Deutschlandradios:

      Waffe, gegen die man nichts in der Hand hat
      (Forschung aktuell, 09.12.10)

      Cybercrime - Nichts ist sicher
      (Wissenschaft im Brennpunkt, 12.09.10)

      Unsichere Industriesteuerungen
      (Computer und Kommunikation, 13.11.10)


Links ins Netz:

      Chaos-Computer-Club

      Chaos-Radio

      BKA, Abteilung Cybercrime

      BSI, Botnetz-Beratung

      Wau-Holland-Stiftung

      Uni Hamburg, Homepage Professor Klaus Brunnstein

      Universität Cambridge, Homepage Professor Ross Anderson

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