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Hacker-Angriff auf US-PipelinePanikkäufe und Engpässe an Tankstellen

Ein Gelände der Colonial Pipeline Company in den USA (AP)
Ein Gelände der Colonial Pipeline Company in den USA (AP)

Nach dem Hacker-Angriff auf eine der wichtigsten Öl-Pipelines in den USA ist es an der Ostküste erneut zu Panikkäufen und Engpässen an Tankstellen gekommen.

Besonders betroffen ist die Hauptstadt Washington. Dort konnten drei von vier Tankstellen keinen Sprit mehr anbieten. Präsident Biden rief die Bevölkerung auf, nicht in Panik zu verfallen. Die Versorgung werde sich bald wieder normalisieren.

Einem Bericht der Finanznachrichtenagentur Bloomberg zufolge hat die Betreibergesellschaft Colonial den Erpressern fast fünf Millionen Dollar gezahlt. Das Unternehmen habe den Betrag nur Stunden nach der Attacke vor knapp einer Woche in Form einer Kryptowährung übermittelt, hieß es. Danach hätten die Angreifer dem Konzern einen Computercode zur Verfügung gestellt, um das Betriebssystem der Pipeline wieder in Gang setzen zu können. Die US-Bundespolizei FBI macht für den Angriff eine Gruppe namens "Dark Side" verantwortlich, die vermutlich von Russland aus operiert.

Diese Nachricht wurde am 14.05.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.