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HackerangriffDatenschutzbeauftragter nimmt Schulen in die Pflicht

Der Bundesdatenschutzbeauftragte, Ulrich Kelber (29.9.2016). (dpa / picture alliance / Monika Skolimowska)
Der Bundesdatenschutzbeauftragte, Ulrich Kelber (dpa / picture alliance / Monika Skolimowska)

Der Bundesdatenschutzbeauftragte Kelber sieht es auch als Aufgabe der Schulen an, Kinder und Jugendliche für Datenschutz im Internet zu sensibilisieren.

Der SPD-Politiker sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe, das Thema müsse sinnvoll in Lehrpläne eingebunden und selbstverständlicher Bestandteil des Unterrichts werden. Ebenso wichtig sei es, Lehrer fortzubilden und geeignetes Lehrmaterial vorzuhalten. Zudem müssten sich Eltern darum bemühen, mit der Digitalisierung Schritt zu halten, fügte der Bundesdatenschutzbeauftragte hinzu.

Kelber erhebt seine Forderungen vor dem Hintergrund der kürzlich illegal kopierten und im Internet veröffentlichten Privatdaten von Politikern, Prominenten und Journalisten. Unionsfraktionschef Brinkhaus sprach sich in der "Rheinischen Post" für härtere Strafen aus. Das Hacken und Abschöpfen von Daten werde derzeit mit maximal drei Jahren Haft geahndet, einfacher Diebstahl mit bis zu fünf.