
Ein Gericht hatte Dodik zu einer einjährigen Haftstrafe verurteilt, weil dieser Entscheidungen des Hohen Repräsentanten der UNO für Bosnien und Herzegowina missachtet hatte. Dies bestätigte nun ein Berufungsgericht. Zur Strafe gehört auch, dass Dodik sechs Jahre lang kein politisches Amt ausüben darf. Eine Berufung gegen die Entscheidung ist nicht möglich. In einer ersten Reaktion sprach Dodik von einem Angriff auf die Republika Srpska. Er hoffe auf Unterstützung von Serbien, Russland und US-Präsident Trump.
Bosnien-Herzegowina besteht seit dem Friedensabkommen von Dayton aus dem Jahr 1995 aus der bosniakisch-kroatisch dominierten Föderation von Bosnien und Herzegowina sowie der überwiegend von bosnischen Serben bewohnten Republika Srpska. Der Hohe Repräsentant der UNO kann gewählte Amtsträger entlassen, Gesetze erlassen und neue Behörden schaffen.
Diese Nachricht wurde am 01.08.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
