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StartseiteSport am Wochenende"Erst eine Last, dann ein Selbstläufer"15.09.2018

Handball-WM in Deutschland"Erst eine Last, dann ein Selbstläufer"

Dänemark und Deutschland tragen die Handball-WM im kommenden Jahr gemeinsam aus. Den Erwartungsdruck sieht er nicht als Hindernis, sagte Ex-Bundestrainer und WM-Botschafter Heiner Brand im Dlf. Ihm war es 2007 mit seiner Mannschaft gelungen in Deutschland den WM-Titel zu holen.

Heiner Brand im Gespräch mit Marina Schweizer

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Heiner BRAND, WM-Botschafter, Portraet, Porträt, Portrait, angeschnittenes Einzelbild, Einzelmotiv, Pressekonferenz zur IHF-Handball-Weltmeisterschaft 2019, am 11.09.2018 im und Olympiamuseum Koeln,  *** Heiner BRAND World Cup Ambassador Portrait Portrait truncated single image Individual press conference for the IHF Handball World Cup 2019 on 11 09 2018 in the Sports and Olympic Museum Koeln   (Imago)
Ex-Nationaltrainer Heiner Brand hat "noch nicht einmal den Wunsch verspürt, wieder auf der Trainerbank zu sitzen" (Imago)
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2007 war Brand selbst noch Bundestrainer. Damals hat das Deutsche Handball-Team (DHB) das Turnier im eigenen Land gewonnen. Im Dlf blickte Brand auf diese Zeit zurück: "Zunächst war es eine Last. Das habe ich selbst gemerkt, obwohl ich mich lange vorher darauf eingestellt habe. Im Laufe des Turniers – nach einigen weniger guten Spielen - sprang die Begeisterung von der Tribüne auf die Spieler über. Dann wurde die WM fast ein Selbstläufer."

Das Halbfinale 2019 findet auch in Deutschland statt. Das Finale in Dänemark. Beide Länder teilen sich die Austragung des Turniers. Für die Begeisterung des Deutschen WM-Botschafters Brand bedeutet das keinen Abbruch: "Es ist schön, dass zwei Länder sich vereinigt haben und wir eine gute Lösung gefunden haben. Wir werden hier die entscheidenden Spiele erleben, denn hier entscheidet sich, wer ins Halbfinale kommt."

Brand: DHB-Team auf gutem Weg

Sportlich gab es für das DHB-Team bei den letzten beiden Turnieren Dämpfer. Für die Heim-WM sieht Brand die Nationalmannschaft aber auf einem guten Weg: "Viele junge Spieler spielen in der Bundesliga und nehmen dort tragende Rollen ein. Sie entwickeln sich sehr schnell zu sehr guten Spielern. Davon profitiert die Nationalmannschaft und wird das auch weiter tun."

Noch mal tauschen will Brand mit Bundestrainer Christian Prokop nicht: "Ich bin ganz weit weg von der Trainertätigkeit und habe seitdem auch noch nicht einmal den Wunsch verspürt, wieder auf der Trainerbank zu sitzen."

Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Der Deutschlandfunk macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

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