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HandelsstreitBerlin und Paris wollen gemeinsam gegen US-Zölle vorgehen

Neufahrzeuge von Mercedes-Benz stehen vor der Verladung auf ein Schiff in Bremerhaven  (dpa/Ingo Wagner)
Neufahrzeuge von Mercedes-Benz stehen vor der Verladung auf ein Schiff in Bremerhaven  (dpa/Ingo Wagner)

Deutschland und Frankreich wollen im Streit mit den USA über die angedrohten Einfuhrzölle auf europäische Autos gemeinsam vorgehen.

Niemand werde Deutschland und Frankreich spalten, sagte der französische Wirtschaftsminister Le Maire bei einem Treffen mit seinem Kollegen Altmaier in Paris. Eine gemeinsame Position legten beide Politiker aber noch nicht vor. Le Maire schloss allerdings Verhandlungen über Zollsenkungen für Autos aus den USA nicht aus. Bundeskanzlerin Merkel hatte bereits ihre Bereitschaft zu einem solchen Schritt signalisiert. Altmaier erklärte, Ziel sei es, einen Handelskrieg zu verhindern, der keinen Sieger haben würde.

US-Präsident Trump hatte eine Anhebung der Zölle auf Autoimporte angedroht. Derzeit erhebt die EU höhere Einfuhrzölle als die USA.

Diese Nachricht wurde am 12.07.2018 im Programm Deutschlandfunk gesendet.