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Hartz-IV-Monatsbetrag steigt 2022 um drei Euro auf 449 Euro

Sitzung des Bundeskabinetts - Archivfoto (dpa/Tobias Schwarz)
Sitzung des Bundeskabinetts - Archivfoto (dpa/Tobias Schwarz)

Die Bundesregierung hat die jährliche Anpassung der Hartz-Vier-Zahlungen an die Lohn- und Preisentwicklung beschlossen.

Demnach werden die Regelsätze für mehr als fünf Millionen Erwachsene und Kinder geringfügig erhöht. So erhalten alleinstehende Bezieher der Arbeitslosengrundsicherung ab Jahresanfang zur Deckung ihrer Lebenshaltungskosten monatlich 449 Euro und damit drei Euro mehr als derzeit. Auch die Beträge für volljährige Partner sowie Kinder werden jeweils um zwei bis drei Euro angehoben.

Die Präsidentin des Sozialverbands VdK, Bentele, erklärte, die Bundesregierung nehme die zweite Jahreshälfte 2020, in der die Mehrwertsteuer reduziert gewesen sei, als Berechnungsgrundlage und kürze damit de facto die Leistungen. Die vorübergehende Steuersenkung, die als Entlastung gedacht gewesen sei, werde jetzt für die Betroffenen zum finanziellen Verlust, betonte Bentele.

Diese Nachricht wurde am 15.09.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.