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HaushaltskürzungenProtestierende in Guatemala zünden Tür von Kongress an

Bei Protesten gegen Haushaltskürzungen in Guatemala haben Protestierende die Tür des Kongresses angezündet. Die Tür steht in Flammen, davor stehen Menschen. (AFP)
Bei Protesten gegen Haushaltskürzungen in Guatemala haben Protestierende die Tür des Kongresses angezündet (AFP)

Bei Protesten gegen Haushaltskürzungen in Guatemala haben Protestierende die Tür des Kongresses angezündet.

Wie lokale Medien berichten, warfen sie auch Fenster des Gebäudes in Guatemala-Stadt ein. Sicherheitskräfte setzten Tränengas ein. Präsident Giammattei teilte auf Twitter mit, jeder habe zwar das Recht, im Rahmen der Gesetze zu demonstrieren. Man könne aber keinen Vandalismus an öffentlichem oder privatem Eigentum zulassen. Die Beteiligten müssten mit der vollen Härte der Gesetze rechnen.

Die Proteste in dem zentralamerikanischen Land wurden vor wenigen Tagen durch die Verabschiedung des neuen Staatshaushalts ausgelöst. Er sieht Kürzungen bei Bildung und Gesundheit vor. Der guatemaltekische Staatsanwalt für Menschenrechte erklärte, der Haushalt scheine Ministerien zu begünstigen, in denen es Korruption gegeben habe. Der Vizepräsident forderte Giammattei auf, gemeinsam mit ihm zurückzutreten.

Diese Nachricht wurde am 22.11.2020 im Programm Deutschlandfunk gesendet.