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"Havanna-Syndrom"Fälle auch in US-Botschaft in Bogotá

Luftansicht von Bogota, die Hauptstadt von Kolumbien vom Berg. Bogotá ist die Hauptstadt Kolumbiens und Verwaltungszentrum des Departamentos Cundinamarca. Mit ihren 6,8 Millionen Einwohnern im eigentlichen Stadtgebiet und 7,9 Millionen in der Agglomeratio (picture alliance / dpa / Foto: Mika Schmidt)
Luftansicht von Bogota, die Hauptstadt Kolumbiens (picture alliance / dpa / Foto: Mika Schmidt)

Auch in der US-Botschaft in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá sind Fälle des sogenannten "Havanna-Syndroms" aufgetreten.

Der Präsident des südamerikanischen Landes, Duque, bestätigte einen entsprechenden Bericht des "Wall Street Journal". Danach sind mehrere Familien, die mit der Botschaft in Verbindung stehen, betroffen. Die ersten Fälle der mysteriösen Krankheit waren 2016 bei westlichen Diplomaten in Kuba aufgetaucht, später auch in China, Russland und den Vereinigten Staaten. Nach einem Bericht der Nationalen Akademie der Wissenschaften der USA ist gezielte Energie von Funkwellen die wahrscheinlichste Ursache für die Gesundheitsprobleme mit Symptomen wie Kopfschmerzen sowie Hör- und Sehproblemen. Als möglicher Urheber wird Russland verdächtigt. Unlängst hatte der amerikanische Präsident Biden ein Gesetz zur finanziellen Unterstützung von Opfern der Krankheit unterzeichnet.

Diese Nachricht wurde am 13.10.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.