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StartseiteSpielweisenIm Zeichen der Pandemie 21.10.2020

Heimspiel – Die ROC BerlinIm Zeichen der Pandemie

Wegen der Corona-Pandemie musste auch beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin der Beginn der neuen Saison kurzfristig umgeplant werden: So kommen vernachlässigte Werke von Komponisten auf den Plan, die sonst hinter großem Repertoire und intimer Kammermusik verschwinden.

Am Mikrofon: Uwe Friedrich

Ein schwarz gekleidetes Streichorchester spielt stehend, der Dirigent steht rechts mittig und blickt auf seine Noten, die vor ihm auf einem Pult liegen. (RSB/Olivia Pohlenz)
Das RSB im Corona-Modus (RSB/Olivia Pohlenz)
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"Fuga ricercata" aus dem "Musikalischen Opfer"
Bearbeitung: Anton Webern

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Leitung: Vladimir Jurowski
Aufnahme vom 5. September 2020 in der Berliner Philharmonie

Jean Sibelius
Symphonie Nr. 3, C-Dur op. 52
daraus: Sätze 2 und 3

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin
Leitung: Jukka-Pekka Saraste
Aufnahme vom 4. Oktober 2020 in der Berliner Philharmonie

Wenn sich die Rahmenbedingungen beinahe täglich ändern, muss immer wieder geprüft werden: Was muss wieder zurückgenommen werden, was ist über die aktualisierte Planung hinaus vielleicht möglich. Jede Veränderung muss dann mit den beteiligten Künstlern besprochen werden: Haben sie die Ersatzwerke im Repertoire oder wollen sie eigens für das Konzert Neues lernen?

Beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin wurde der Saisonbeginn mit viel Phantasie und  großem Elan umgebaut. Chefdirigent Vladimir Jurowski, Dramaturgen und Musiker konnten dabei einige Lieblingswerke aufs Programm setzen, die in der Regel von den sinfonischen "Schlachtrössern" verdrängt werden.

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