Sonntag, 20.10.2019
 
Seit 10:05 Uhr Gottesdienst
StartseiteSternzeitDer astronomische Herbst beginnt22.09.2019

HerbsttagundnachtgleicheDer astronomische Herbst beginnt

Am 23.September um 09.50 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit kreuzt die Sonne den Himmelsäquator von Nord nach Süd. Auf der Nordhalbkugel beginnt astronomisch gesehen der Herbst, auf der Südhalbkugel der Frühling.

Von Dirk Lorenzen

Hören Sie unsere Beiträge in der Dlf Audiothek
Unsere Sonne erreicht jetzt den höchsten Stand des Jahres (NASA)
Die Sonne scheint nun für die Nordhalbkugel der Erde immer kürzer (NASA/SDO) (NASA)

Der Lauf der Sonne am Himmel ist nur eine scheinbare Bewegung. Er spiegelt die Bewegung der Erde wider. Morgen erreicht die Erde die Position, in der Nord- und Südhalbkugel genau gleich zur Sonne orientiert sind.

Tag und Nacht sind überall auf der Erde zwölf Stunden lang - es ist Herbsttagundnachtgleiche.

Ab morgen wendet die Erde ihre Nordhalbkugel allmählich von der Sonne ab. Dafür bekommt dann die Südhalbkugel von Tag zu Tag mehr Licht.

Am Nordpol geht jetzt die Sonne unter und es beginnt die sechsmonatige Polarnacht. Am Südpol klettert die Sonne über den Horizont, um bis zu unserem Frühlingsanfang im März zu scheinen.

Jahreszeitenwechsel aufgrund geneigter Erdachse 

Den Wechsel der Jahreszeiten gibt es, weil die Erdachse um etwa 23,5 Grad geneigt ist. Stünde die Erdachse senkrecht auf der Erdbahn, gäbe es keine Jahreszeiten und Tag und Nacht wären immer zwölf Stunden lang.

One of the NASA/ESA Hubble Space Telescope’s many scientific objectives is to study the planets within the Solar System — and in past years, our system’s outer planets have been observed several times as part of Hubble’s Outer Planet Atmosphere Legacy (OPAL) programme. This programme has given us this new image of the planet Uranus, the seventh planet in the Solar System in order of increasing distance from the Sun. Past observations of Uranus using Hubble have led to many interesting insights about the cold ice giant; in 2006 the telescope managed to capture a shot in which the moon Ariel and its accompanying shadow were traversing the face of Uranus, and in 2011 Hubble was able to spot faint auroras in its atmosphere. Observations made over the course of several years also allowed astronomers to study the planet’s faint ring system as its inclination changed with respect to Earth’s orbit. This new image, taken with Hubble’s Wide Field Camera 3, adds to the legacy of images already taken and will provide scientists with even more new insights into our distant neighbour. (ESA/Hubble/NASA)Der Planet Uranus hat die stärksten jahreszeitlichen Schwankungen im Sonnensystem (ESA/Hubble/NASA)

Bei der Venus ist die Neigung dramatisch. Unser Nachbarplanet steht fast senkrecht auf seiner Bahn - aber kopfüber. Die Venus dreht sich, bezogen auf die anderen Planeten, "falsch" herum. Die Sonne geht im Westen auf, Jahreszeiten gibt es dort nicht.

Bei uns beginnt nun das Winterhalbjahr - weil in dieser Zeit die Erde ihren sonnennächsten Bahnpunkt passiert und daher schneller unterwegs ist als sonst, sind Herbst und Winter etwa eine Woche kürzer als Frühling und Sommer.

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk