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HessenIslamfeinde warnen Kommunalpolitiker und drohen mit Erschießungen

Ein Spurensicherer im weißen Plastikoverall beugt sich unter ein weiß-rotes Band, mit dem der Tatort abgesperrt wurde. Im Vordergrund sieht man zwei Polizeifahrzeuge und Polizisten in Uniform. (Frank Rumpenhorst/dpa)
Anfang Januar war auf eine eine Flüchtlingsunterkunft im hessischen Dreieich geschossen worden. (Frank Rumpenhorst/dpa)

Hessische Kommunalpolitiker haben wegen ihrer Haltung zu Muslimen einen Drohbrief erhalten, in dem vor Erschießungen gewarnt wird.

Das Schreiben sei an Vertreter von CDU, SPD, Grünen und Linken gerichtet gewesen, teilte der Bürgermeister von Dreieich, Zimmer, mit. Er habe ihn der Polizei übergeben. Der Staatsschutz ermittele. Zuvor hatten mehrere Medien über den Fall berichtet. Der Brief sei mit ähnlichem Wortlaut auch an die Gemeinde Neu-Isenburg gegangen. In dem Brief heißt es demnach, die Politiker sollten aufhören, sich so stark für Muslime einzusetzen. Andernfalls werde man - so wörtlich - mit Erschießungen bei Angehörigen dieser Volksgruppe beginnen.