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StartseiteCampus & KarriereWenn die Wirtschaft Wunschzettel schreibt 02.05.2015

Hochschulen und der ArbeitsmarktWenn die Wirtschaft Wunschzettel schreibt

Die Absolventen sollten dem Arbeitsmarkt früher zur Verfügung stehen - das hatte sich die Wirtschaft einst gewünscht und bekommen. Heutzutage verlassen mitunter 21-Jährige die Hochschulen mit einem Abschluss. Zufrieden ist die Wirtschaft dennoch nicht, sagt eine Umfrage des DIHK. Aber: Wie sehr sollten sich Hochschulen nach den Wünschen des Arbeitsmarktes richten?

Moderation: Benedikt Schulz

Studenten sitzen in einem Hörsaal bei der Erstsemesterbegrüßung der Universität Koblenz-Landau im April 2014 im Hörsaal. (dpa / picture-alliance / Thomas Frey)
Was sollten sich Hochschulen von der Wirtschaft 'diktieren' lassen und was nicht? (dpa / picture-alliance / Thomas Frey)

Es gibt viele Beispiele dafür, dass die Wirtschaft Wünsche formuliert, wie die akademische Bildung auszusehen hat, dass sie sich mehr an den Bedürfnissen des Arbeitsmarktes orientieren solle. Anderswo entstehen ganze Studiengänge auf Wunsch regionaler Unternehmen. Doch sollte sich die Bildungspolitik in Deutschland von diesen Wünschen beeinflussen lassen? Gegenfrage: Wäre es nicht naiv, Hochschulbildung völlig am Arbeitsmarkt vorbei zu denken?

Campus & Karriere fragte: Wie sehr sollten sich Hochschulen nach den Wünschen und Bedürfnissen des Arbeitsmarktes richten? Kann bzw. sollte ein Hochschulstudium überhaupt berufsqualifizierend sein? Sollten Unternehmen in die Gestaltung von Studiengängen eingebunden werden?

Gesprächsgäste:

• Professor Dr. Micha Teuscher, Rektor der Hochschule Neubrandenburg und Mitglied im Präsidium der Hochschulrektorenkonferenz (Studio Neubrandenburg)

• Stefan Küpper, Geschäftsführer Politik, Bildung und Arbeitsmarkt beim Arbeitgeberverband Baden-Württemberg (Studio Stuttgart)

• Sandro Philippi, Vorstandsmitglied im Freien Zusammenschluss der StudentInnenschaften, fzs (Studio Köln)

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