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Hochwasser-KatastropheViele Betroffene noch ohne Strom, Wasser und Internet

Im nordrhein-westfälischen Stolberg werfen Menschen durch das Hochwasser zerstörte Möbel auf einen Müllwagen. (dpa / Marius Becker )
Aufräumarbeiten in Stolberg, Nordrhein-Westfalen. Die Betroffenen sollen schnell Soforthilfe bekommen. (dpa / Marius Becker )

Die nordrhein-westfälische Landesregierung sieht bei zahlreichen betroffenen Kommunen der Hochwasser-Katastrophe noch große Probleme. Vor allem bei der Müllentsorgung gebe es noch Schwierigkeiten, sagte Ministerpräsident Laschet. Auch hätten viele Kommunen weiterhin keinen Strom und keinen Mobilfunk.

Dringend gebraucht würden Fachkräfte wie Statiker und Techniker, so Laschet. Die nordrhein-westfälische LAndesregierung stellt den Betroffenen der Flutkatastrophe Soforthilfen in Höhe von 200 Millionen Euro zur Verfügung. Mit dem Geld und den zugesagten Mitteln des Bundes sorge man für schnelle Hilfe für die besonders von der Notlage betroffenen Bürger und Unternehmen.

Insgesamt sind bei der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz mehr als 170 Menschen ums Leben gekommen, viele Opfer konnten noch nicht identifiziert werden. Es gibt weiterhin zahlreiche Vemisste, viele Überlebende sind traumatisiert. Mit Sorge sehen die Bewohner der betroffenen Regionen dem Wochenende entgegen, weil von Südwesten her ein neues Unwettergebiet mit Starkregen und Hagel erwartet wird.

Diese Nachricht wurde am 22.07.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.