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HochwasserLänder fordern mehr Geld für Sirenen

Ein Mast mit mehreren Sirnen in Bamberg. (picture alliance / Fotostand / K. Schmitt)
Laut und deutlich: ein Mast mit Sirenen in Bamberg (picture alliance / Fotostand / K. Schmitt)

Nach der Hochwasserkatastrophe fordern mehrere Bundesländer eine Aufstockung der Gelder bei dem neuen Sirenen-Förderprogramm der Bundes.

Die geplante Einmalzahlung von 90 Millionen Euro sei nur ein Bruchteil des wirklich benötigten, sagte Niedersachsens Ressortchef Pistorius der "Welt am Sonntag". Der Bund sei in der Pflicht, dafür zu sorgen, dass wieder ein bundesweit funktionierendes Warnsystem installiert werde. Bayerns Innenminister Herrmann sagte, er begrüße das Programm. Es müsse aber noch deutlich aufgestockt werden. Gerade nachts und bei drohender Lebensgefahr brauche man einen durchdringenden Sirenenwarnton, um möglichst alle Bürger zu erreichen. Auch der Innenminister von Nordrhein-Westfalen, Reul, sagte, wenn mehr Geld bereit stünde, könnten die Kommunen noch mehr in die Warn-Infrastruktur investieren.

Diese Nachricht wurde am 25.07.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.