Hörerwelten

Hörerwelten: Holocaust-ÜberlebendeRetraumatisierung durch Abschiebungen?

Petra Rose in der Stadtbibliothek Bayreuth. (Tobias Krone / Deutschlandradio)

Diskriminierung und Anfeindungen kennt sie bereits seit der Kindheit: Petra Rose gehört der Gruppe der Sinti an und ist Nachfahrin von Holocaust-Überlebenden. Sie fürchtet, dass die letzten Holocaust-Überlebenden retraumatisiert werden könnten – durch die Abschiebepolitik und auch durch die AfD im Bundestag.Informationen am Morgen | 23.01.2018 | 07:45 Uhr

Pfarrer HanertGott in Görlitz

Pfarrer Hans-Michael Hanert vor der Lutherkirche Görlitz (Bastian Brandau / Deutschlandradio)

Hans-Michael Hanert ist Religionslehrer und Pfarrer. Manchmal setzt er Sendungen des Deutschlandfunks im Unterricht ein. Zum Beispiel eine Ausgabe der Streitkultur über die Vereinbarkeit von Glaube und Vernunft. Seine Schülerin und Schüler sollten Argumente haben für die Diskussion mit Atheisten, sagt er.Tag für Tag | 24.10.2017 | 09:35 Uhr

HörerweltenGrundgesetz als Leitkultur

Menschenwürde PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxONLY 1089901703 Human dignity PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxONLY 1089901703  (imago / CHROMORANGE)

Im Auto hört Tarek Bischay regelmäßig die Dlf-Reihe "Koran erklärt" - und fragt sich angesichts des um sich greifenden Populismus, ob man nicht auch der deutschen Gesellschaft das deutsche Wertgefüge erklären könnte. "Es geht darum, was wir sind. Da fehlt mir bei den Deutschen das Selbstverständnis."Informationen am Morgen | 18.09.2017 | 05:05 Uhr

HörerweltenHerausforderung legale Putzhilfe

Ein Bodenreiniger und ein Putzeimer stehen am 06.11.2014 im Hauptbahnhof in Dresden (Sachsen). (Arno Burgi / dpa-Zentralbild)

Schwarzarbeit im Privathaushalt? Völlig inakzeptabel, finden zwei Drittel der Bevölkerung laut einer Studie. Doch ein Drittel kennt jemanden persönlich, der schwarz arbeitet. Und wer beispielsweise eine Putzhilfe legal beschäftigen will, stößt auf massive Probleme - und scheint zur Doppelmoral gezwungen zu werden. Umwelt und Verbraucher | 21.08.2017 | 11:35 Uhr

Das Erbe der NS-ZeitDie Täter in der eigenen Familie

Heinz-Rudolf Othmerding besucht mit Autorin Claudia van Laak das angrenzende Naturschutzgebiet (Deutschlandradio / Claudia van Laak)

Täglich bekommt der Deutschlandfunk Reaktionen auf seine Beiträge und Anregungen. Weil er durch eine Sendung zum Weiterdenken angeregt wurde, meldete sich der Berliner Historiker Heinz-Rudolf Othmerding mit der Frage, wie seine Generation – die jetzt 60-Jährigen – beeinflusst wurden durch Mütter und Väter, die NS-Täter und Mitläufer waren.Informationen am Morgen | 10.08.2017 | 05:05 Uhr

HörerweltenDer Oldenburger Religionsfriede

Der Religionswissenschaftler Jürgen Heumann (Mitte), mit Melanie Blinzler (Geschäftsführerin des Präventionsrats Oldenburg, links) und Ahmed Hazzaa (Leiter des Islamischen Kulturvereins Oldenburg e.V., rechts) in der Maryam Moschee in Oldenburg (Alexander Budde/Deutschlandfunk)

Als "staatsfromm" kritisierte DLF-Hörer Reinald Leistikow die evangelischen Kirche in der Flüchtlingspolitik, der Islam werde unterschätzt. Das ließ Hörer Jürgen Heumann zusammenzucken: Er engagiert sich in einem interreligiösen Arbeitskreis und glaubt an den Dialog mit Muslimen.Tag für Tag | 04.07.2017 | 09:35 Uhr

"Hörerwelten"Verteidiger der Leitkultur

Johannes Kulms hat einen Hörer getroffen, der allerdings anonym blieben will. Ein Mann sitzt mit dem Rücken zum Betrachter in einem Waldstück auf einem Stamm. (Deutschlandradio / Johannes Kulms)

Jeden Tag erreichen uns Mails, Briefe oder Anrufe, die unsere Arbeit beim Deutschlandfunk loben und kritisieren. Immer wieder geht es auch um die Berichterstattung über die AfD. Landeskorrespondent Johannes Kulms hat einen Hörer getroffen, der meint, Deutschland sei sich selbst fremd geworden. Trotzdem zählt er sich selbst nicht zu den AfD-Anhängern.Informationen am Morgen | 20.06.2017 | 05:05 Uhr

HörerweltenWider die "staatsfromme Kirche"

Die Evangelischen Kirche am Hohenzollernplatz in Berlin - ein Hauptwerk des deutschen Expressionismus. (Deutschlandradio / Eric Pawlitzky)

Rainald Leistikow ist Berliner, evangelischer Christ und Hörer des Deutschlandfunks. Ihn stören die politischen Positionen seiner Kirche zur Flüchtlingspolitik, als Andersdenkender fühlt er sich ausgegrenzt. "Obrigkeit ist für mich keine Instanz, vor der ich einknicke", sagt er. Er ist zum Widerspruch entschlossen, erst recht so kurz vor dem Kirchentag.Tag für Tag | 22.05.2017 | 09:35 Uhr

Deutsch-türkische Einwanderinnen Auf der Suche nach einer besseren Welt

Tülay Seker und Sevim Celik-Lorenzen, zwei türkischstämmige Frauen, stehen in einem Raum vor einer Wand mit vielen Bildern. (Deutschlandradio/Axel Schröder)

Nicht gut integriert, im Eheleben gefangen: Das waren und sind häufig Vorurteile über Frauen, die in den 60er-Jahren im Rahmen der Gastarbeiterverträge aus der Türkei nach Deutschland kamen. Sevim Celik-Lorenzen, seit 1969 in Deutschland, hat Geschichten von Frauen gesammelt, die ein ganz anderes Bild zeichnen.Informationen am Morgen | 21.04.2017 | 05:05 Uhr

Bürokratie gegen FlüchtlingeIntegration trotz allem

Ein Stempel mit der Aufschrift "Bürokratie" steht vor einem Stapel Papier. (picture alliance/ dpa/ Ralf Hirschberger)

Thomas Bück und seine Kollegen haben gerne einen Flüchtling in ihre Bürogemeinschaft aufgenommen. Er arbeitete dort als Koch. Eigentlich waren alle mit der Situation zufrieden. Nur die Behörden legten ihnen viele Steine in den Weg. Trotzdem glauben Thomas Bück und seine Kollegen daran, dass die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsalltag klappen kann.Informationen am Morgen | 17.03.2017 | 05:05 Uhr

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