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StartseiteHörspielTwittering Machine07.08.2018

HörspielTwittering Machine

Klaus Buhlert hat sich zu "Twittering Machine" von Paul Klees Bild "Die Zwitschermaschine" inspirieren lassen. Ein Aquarell, das mit Bleistift und Tinte überzeichnet wurde. Buhlert fügt dem Werk durch seine Komposition gewissermaßen eine weitere Übermalung hinzu - er bringt das Gezwitscher zum Klingen.

Von Klaus Buhlert

 Der Hörspielregisseur Klaus Buhlert. (imago stock&people)
Der Regisseur Klaus Buhlert (imago stock&people)

"What you hear is what you see ..." wurde zur Grundlage für ›twittering machine‹. Eröffnungsvarianten wie beim Schach. Zug um Zug – jede erneute Drehung der Kurbel erzeugt Ordnung und zugleich Neues.Das Ergebnis ist ein "Sprachspiel", wie Wittgenstein es für seine philosophischen Betrachtungen vorschlug: Mehrere gemeinsame Regeln werden aufgestellt, nach denen dann spielerisch immer wieder Neues erzeugt wird – Sprache wird zu Handlung ... Wir hören hinein in ein komplexes Netz von Ähnlichkeiten, ineinandergreifend und sich kreuzend: Ähnlichkeiten im Großen und Kleinen."

Klaus Buhlerts Text- und Musikfragmente kurbeln den Traum von der Überwindung unserer Erdanziehung beständig weiter - als Musicbox, als Twitter Maschine oder gleich einem Vogel, der ewig fliegt und dennoch beständig zwitschern muss.

Komposition und Regie: Klaus Buhlert
Mit Bibiana Beglau, Felix Goeser, Katherina Sattler, Nils Rovira-Muñoz, Moritz Kienemann, Nils Strunk

Produktion: SWR 2017
Länge: 43'14

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