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HofreiterBundesregierung agiert kopflos in der Flüchtlingskrise

Ein Schild mit der Aufschrift "Bundesrepublik Deutschland" an der Autobahn bei Aachen. (picture alliance / dpa/ Oliver Berg)
Die Bundesregierung führt vorübergehend wieder Grenzkontrollen ein - zunächst an der Grenze zur Österreich. (picture alliance / dpa/ Oliver Berg)

Grünenfraktionschef Hofreiter hat der Bundesregierung vorgeworfen, in der Flüchtlingskrise kopflos zu agieren.

Die Entwicklung der Flüchtlingszahlen habe sich angesichts der seit Jahren dauernden Konflikte abgezeichnet, sagte Hofreiter im ZDF. Statt nun schnell Notunterkünfte für die Migranten zu bauen, schicke Innenminister de Maizière Polizisten an die Grenze. Die ehrenamtlichen Helfer in München leisteten mehr als der Staat, betonte Hofreiter. Wegen des Flüchtlingszustroms nahm Deutschland gestern wieder Grenzkontrollen zu Österreich auf. De Maizière machte dafür vor allem Sicherheitsgründe geltend. Zudem wurde der Bahnverkehr zwischen Österreich und Deutschland vorübergehend eingestellt. Österreichs Außenminister Kurz sagte, sein Land müsse ebenfalls Grenzkontrollen einführen. Sonst sei man innerhalb weniger Tage überfordert.