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StartseiteSport am Wochenende"Ich spreche mich klar für die 50+1-Regel aus"16.01.2011

"Ich spreche mich klar für die 50+1-Regel aus"

Arbeitgeberpräsident Hundt plädiert für den Schutz von Fußballvereinen vor externen Investoren

"Ich beklage die Entwicklung, dass Verträge von Spielern nicht mehr eingehalten werden", sagt Dieter Hundt, Aufsichtsratsvorsitzender des VfB Stuttgarts über das Phänomen, dass Spieler mitunter ihren Wechsel forcieren wollen. Er hofft auf mehr Solidariät unter den Klubs und meint auch, dass sich die Liga vor externen Investoren, die die Mehrheit an Vereinen übernehmen wollen, schützen soll.

Die Fragen stellten Moritz Küpper und Bernd Friedmann

Der Präsident der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und Aufsichtsratsvorsitzende des VfB Stuttgarts, Dieter Hundt. (AP)
Der Präsident der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und Aufsichtsratsvorsitzende des VfB Stuttgarts, Dieter Hundt. (AP)

Seit über acht Jahren bestimmt Dieter Hundt als Vorsitzender des Aufsichtsrates die Geschicke des VfB Stuttgart. Als durchaus begabter Mittelstürmer – Hundt spielte als Vertragsamateur bei den Grashoppers Zürich – entschied sich der heute 72-Jährige gegen eine Karriere im Sport, studierte Maschinenbau, promovierte und machte Karriere in der Wirtschaft.

Von 1975 bis 2008 war Hundt geschäftsführender Gesellschafter der "Allgaier Werke" in Uhingen, bevor er in den Aufsichtsrat wechselte. Parallel zu seiner beruflichen Tätigkeit übt er zahlreiche Ämter in Organisationen und Verbänden aus. Die bekannteste: Seit Dezember 1996 ist Hundt Präsident der "Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände" und somit einer der einflussreichsten Arbeitgeberfunktionäre der Bundesrepublik.

Hinweis: Das Gespräch können Sie bis mindestens 17. Juli 2011 als Audio-on-demand abrufen.

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