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StartseiteHintergrundIdeen für Vorsorge werden nicht umgesetzt17.01.2005

Ideen für Vorsorge werden nicht umgesetzt

Vor der UNO-Konferenz zur Katastrophenvorsorge

Jeden Tag neue Zahlen - eine Todesstatistik. Wenn all diese Menschen nicht gestorben, ganze Landstriche nicht durch den Tsnumai verwüstet worden wären, hätte die morgen im japanischen Kobe beginnende Weltkonferenz zur Katastrophenvorsorge wohl nur einige Experten interessiert.

Von Claudia Sanders

Übelebende der Flutkatastrophe in Banda Aceh nehmen Lebensmittelpakete entgegen, 7.1.2005 (AP)
Übelebende der Flutkatastrophe in Banda Aceh nehmen Lebensmittelpakete entgegen, 7.1.2005 (AP)
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Naturkatastrophen sind unvermeidbar, aber wir können die Folgen, die Folgen für die Menschen, deutlich verringern, wenn wir frühzeitig Warnungen aussprechen können,

sagte Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn vor wenigen Tagen. Tatsächlich: Für den indischen Ozean gibt es kein Tsunami-Frühwarnsystem. Doch das soll sich nun ändern – darauf hat sich die Staatengemeinschaft verständigt, und das wird wohl auch in Kobe wieder beschlossen. Auf jeden Fall, so Edelgard Bulmahn, habe das Geoforschungsinstitut in Potsdam ein Konzept dafür mit erarbeitet, das in etwa drei Jahren umgesetzt werden könne. Kosten: 25 bis 30 Millionen Euro. Ein Frühwarnsystem, mit dem im Katastrophenfall Tausende von Menschenleben gerettet werden können. Wenigstens theoretisch. Praktisch braucht es dafür noch etwas mehr, meint Janos Bogardi. Er ist Professor an der Universität der Vereinten Nationen und Direktor des Instituts für Umwelt und Sicherheit:

Informell haben Kollegen vom Tsunami-Warnsystem in Hawaii bestätigt, dass sie auf Grund der Aufzeichnung der Erdbeben die nationalen Dienste in den betroffenen Ländern angerufen haben und die Information von diesen Stellen wegen des fehlenden Evakuierungsplans und der fehlenden Kommunikationskanäle nicht weiter gegeben werden konnte.

Das Wissen war vorhanden, genutzt hat es nur nichts, obwohl zwischen dem Seebeben und der todbringenden Flutwelle einige Zeit lag. Zeit, die hätte genutzt werden müssen: Viele Menschen würden heute noch leben, wenn sie nur einige hundert Meter vom Strand entfernt gewesen wären. Aber sie waren es nicht. Wie hätten sie auch informiert werden sollen? Über Radio, Sirenen oder Handies? In dieser Region der Welt gibt es diese technische Ausstattung einfach nicht flächendeckend.

In der Katastrophenvorsorge geht es natürlich auch darum, zusätzliches Wissen zu erschließen, aber gemessen an dem Umsetzungsdefizit, was wir haben, tritt das in meinem Augen etwas zurück.

Irmgard Schwaetzer ist die Vorsitzende des DKKV, des Deutschen Komitees für Katastrophenvorsorge. Hinter dem behäbig klingendem Kürzel und Namen verbirgt sich ein Verein, der zusammen mit der Bundesregierung zwei internationale Konferenzen durchgeführt hat, um die Katastrophenvorsorge weltweit zu verbessern, 1998 in Potsdam und 2003 in Bonn. Die Ergebnisse lassen sich kurz und knapp zusammenfassen und werden auch die Teilnehmer der Weltkonferenz in Kobe beschäftigen: Die Vorwarnungen, die Information der Bevölkerung und das Katastrophenmanagement müssen dringend verbessert werden. Erkenntnisse, die allerdings schon in den neunziger Jahren auf dem Tisch lagen. Damals hatten die Vereinten Nationen die Dekade "zur Reduzierung von Naturkatastrophen" ausgerufen. Nicht erst seitdem beschäftigen sich Experten regelmäßig mit diesen Problemen, aber:

Wann endlich setzen wir um, was wir wissen?

Bis zum Jahr 2015 - so der Beschluss der letzten internationalen Konferenz in Bonn -, sollten alle Staaten die Empfehlungen in die Tat umgesetzt haben. Bis heute ist damit aber noch nicht einmal begonnen worden.

Denn der Teufel liegt ja bekanntlich im Detail. So mangelt es schon an den Definitionen: Was ist eine "Katastrophe"? Wenigstens dies müsste einheitlich geklärt sein, damit die Ansatzpunkte gefunden werden können, um eine Strategie zur Katastrophen-Verhinderung oder zur Eindämmung ihrer Ausmaße erarbeiten zu können. Doch schon hier heißt es: Fehlanzeige, es gibt keine allgemein gültige Definition. Für die Einen sind es in erster Linie unbeherrschbare Naturgewalten und epidemieartige Krankheiten, die anderen möchten auch Kriege dazu rechnen.
Noch nicht einmal innerhalb Deutschlands gibt es eine verbindliche Definition. Jedes Bundesland nutzt eine eigene Interpretation. Kein Wunder also, dass das weltweit erst recht nicht geleistet werden konnte.

Dabei verzeichneten die Experten in den vergangenen Jahrzehnten immer mehr Katastrophen, rechnet Reid Basher vor. Er ist der Koordinator des Sekretariats der Vereinten Nationen für die Internationale Strategie zur Katastrophenvorsorge:

Im vergangenen Jahrzehnt sind 609.000 Tote durch Katastrophen verzeichnet worden. 2.6 Millionen Menschen waren von Katastrophen betroffen. Das sind viel mehr als in den Jahrzehnten davor – fünfmal mehr als noch vor 30 Jahren. Das ist ein sehr starker Anstieg der Menschen, die Opfer von Katastrophen wurden.

Insgesamt aber, so Reid Basher, sei die Zahl der Toten zurückgegangen. Der Grund dafür seien die zahlreichen Programme der Vereinten Nationen, sagt Ad de Raad, der Koordinator des Freiwilligenprogramms der UN. Alles Programme, die nicht teure, technische Hilfsmittel in den Vordergrund stellen, sondern schlichte, aber lebensnotwendige Aufklärung zum Ziel haben:

Wir können belegen, dass die Zahl der Toten bei Katastrophen in den Gemeinden, in denen wir Programme angeboten haben weitaus geringer ist, als in vergleichbaren Gemeinden, wo wir nicht in der Lage waren, diese Programme zu implementieren.

Jede Naturkatastrophe bedarf dem Grunde nach eigener Frühwarnsysteme: Erdbeben, Hurricans, Vulkanausbrüche oder Flutwellen lassen sich noch nicht mit einem einheitlichen System erfassen. Zwar wird auf der wissenschaftlichen Seite auch an der Entwicklung solcher Systeme gearbeitet, aber selbst, wenn es zu einem Durchbruch kommen sollte, muss das alles erst einmal finanziert werden. Eines jedoch trifft für all diese Katastrophen zu und ist – ganz wichtig - auch bezahlbar:

Und was sie natürlich für alle Naturrisiken gemeinsam machen können, das ist die Arbeit mit der Bevölkerung. Das sind zum einen die Kommunikationssysteme, die in einem Land funktionieren müssen. Das ist die Arbeit mit der lokalen Bevölkerung, damit sie weiß, welchen Risiken sie potentiell ausgesetzt ist und wie sie sich dann verhält. Dazu brauchen wir natürlich auch eine Risikokartierung, aber das ist auch etwas was im lokalen und regionalen Maßstab sinnvoll ist.

Je mehr die Einwohner der Natur verbunden seien, desto eher wüssten sie ihre Zeichen zu deuten. Das habe während des Tsnuamis vielen Menschen das Leben gerettet.

Was die Menschen früher ganz selbstverständlich gekannt haben und was wir derzeit zum Beispiel auf den Adamanen und den Nikobaren sehen: Wo wir zunächst alle geglaubt haben, dass die menschlichen Opfer viel größer seien würden und wir plötzlich feststellen, dass einfach, weil die Menschen noch wussten, wie man mit solchen Gefahren umgeht, sie sich retten konnten.

Doch dieses Wissen ist vielen verloren gegangen. Mit der Folge, dass Gefahren unterschätzt werden. Im Katastrophenfall ist dann guter Rat teuer. Professor Günter Klein arbeitet für die Weltgesundheitsorganisation. Er leitet das Europäische Zentrum für Umwelt und Gesundheit. Bei Erdbeben beispielsweise könnten allgemeine Tipps Leben retten, sagt er:

Man muss nur da stehen, wo die Wände und Türen sind. Die Decken brechen ein. Da kann man stehen und 35 Stockwerke hinunter sehen, aber man ist sicher. Diese Dinge lassen sich einfach erklären. Jedes Kind, das am Rhein aufwächst, weiß, wenn ein großes Schiff kommt und das Wasser verschwindet: Vorsicht, das Wasser kommt zurück. Jedes Kind kann das lernen und es nicht schwierig, sondern leicht zu vermitteln.

Auch bei der jüngsten Katastrophe habe "Wissen” geholfen, Menschen zu retten, schildert Reid Basher ein anderes Beispiel:

Es gibt da die Geschichte von einem Schulmädchen an einem Touristenstrand, das am Horizont die Boote sah, die durch die Wellen hin und her geworfen wurden. Sie sah, wie sich das Wasser immer weiter vom Strand zurück zog, und sie wusste vom Erdkundeunterricht, dass das ein Tsunami sein könnte. Sie schrie und alarmierte ihre Familie und etwa hundert Menschen am Strand und rettete ihre Leben. Also, man braucht keine Hochtechnologie, um zu helfen.

Nicht High-Tech ist nötig, sondern Aufklärung. Die Informationen müssten aber nicht nur Einheimischen zugänglich gemacht werden, meint Irmgard Schwaetzer, sondern auch Touristen:

Auch Menschen, die zur Erholung in eine Region fahren, die von Naturrisiken gefährdet ist, müssen darauf vorbereitet sein, was ihnen blühen kann, um sich im Notfall richtig zu verhalten.

Sollen Reiseveranstalter in ihre Kataloge also demnächst zusätzlich Warnhinweise unterbringen, im Stil von: "Erholen sie sich gut an den Traumstränden, aber beachten sie bitte, dass sie jederzeit der Gefahr einer Todeswelle ausgesetzt sein könnten?" Dass das eher unrealistisch ist, weiß auch Irmgard Schwaetzer. Dennoch: Jeder sei sich bewusst, dass, wenn er beispielsweise Auto fahre oder fliege, verunglücken könne, aber....

Bei Naturereignissen haben wir das Bewusstsein vergraben, und zwar ganz tief vergraben, dass sie da sind als Risiko und wir uns unter Umständen mit ihnen auseinandersetzen müssen. Und darauf zielt es eigentlich, dass wir unseren eigenen Begriff von Sicherheit überprüfen, und ich denke, wir müssen ihn ersetzen damit, dass wir mit dem Risiko leben, dass wir es einschätzen können und dann aber auch wissen, wie wir uns am besten davor schützen.

Die Experten predigen dieses scheinbare profane Mittel – die Aufklärung - schon seit Jahren, nur gehört werden sie nicht. Oder es wird kaum umgesetzt, bedauert Reid Basher vom UN-Sekretariat für die Internationale Strategie zur Katastrophenvorsorge:

Investitionen müssen in die öffentliche Bildung, in die Vorbereitung und in Evakuierungspläne fließen. Wir brauchen Bildungsprogramme. Es ist jetzt die Zeit, damit anzufangen, weil die Menschen noch die schrecklichen Bilder vor Augen haben. Der Lernprozess wird so viel schneller voran gehen.

Gerade Entwicklungsländer haben ihre Probleme damit, eine ausführliche Katastrophenvorsorge zu betreiben - aus durchaus nachvollziehbaren Gründen:

Jedes Entwicklungsland muss viele Dinge entwickeln, im Gesundheitswesen, in der Bildung, bei der Entwicklung der Infrastruktur. Da ist es oft schwierig, solche technischen Details zu kommunizieren, ebenso wie es schwierig ist, das Risiko zu vermitteln. Denn heute gibt es ja kein Problem. Wird das Problem morgen, übermorgen, im nächsten Jahr oder in hundert Jahren auftreten? Der Wissenschaftler kann das dem Politiker nicht genau vorhersagen. Wir haben ein Risiko, über das wir nachdenken müssen aber schließlich ist es eine Frage, wie wahrscheinlich es ist, dass dieses Risiko tatsächlich auftritt. Investieren, um die Wahrscheinlichkeit abzudecken – ich denke, das wird jetzt geschehen.

Immer wieder wird deutlich, dass die Bereitschaft, Geld in die Katastrophenvorsorge zu investieren, gering ist. Deshalb setzen die Experten auf Aufklärung – ein im Verhältnis kostengünstiges und effektives Mittel.
Es muss festgestellt werden, dass sich mit finanziellen Investitionen für die Vorsorge nicht nur die Entwicklungsländer schwer tun. Die Güterabwägung, die jedes Land vornimmt, lässt sich so beschreiben: Wie viel möchte man zahlen, um ein Risiko abzudecken, das zwar existent ist, dessen Eintritt aber relativ unwahrscheinlich ist. Auch im Verhältnis so reiche Länder wie die Bundesrepublik rechnen da genau. Auch in Deutschland ist auf diesem Gebiet bei weitem nicht alles optimal. Irmgard Schwätzer:

Das Katastrophenmanagement - und da haben wir an der Elbe ja gesehen, wie wenig wir ja eigentlich darauf vorbereitet sind - ein effizientes Katastrophenmanagement zu betreiben, und auch das müssen wir feststellen, ist weitgehend aus der Diskussion verschwunden.

Das gilt immer bis zum nächsten so genannten "Jahrhunderthochwasser". Die nächste Katastrophe kommt bestimmt. Zwar wurde und wird nach den Erfahrungen aus den vergangenen Jahren der Hochwasserschutz an Oder und Elbe verbessert, jedoch geht das nur langsam voran. Zudem werden an vielen Orten zerstörte Häuser an den Stellen wieder aufgebaut, an denen sie vorher standen - also genau dort, wo diese Häuser schon einmal zerstört wurden.

Es gibt aber noch weitere Beispiele:
In Deutschland wurden Anfang der 90ger Jahre die meisten Zivilschutz-Sirenen still gelegt mit der Begründung, dass deren Unterhalt zu teuer sei. Theoretisch soll in Deutschland durchschnittlich innerhalb von acht Minuten ein Krankenwagen am Unfallort sein, nachdem die Zentrale alarmiert worden ist. In ländlichen Gebieten klappt das in der Regel nicht - weil die Anfahrtwege zu weit sind. Noch mehr Krankenwagen werden aber nicht eingesetzt, weil es zu teuer ist.

Es ist aber nicht nur der Staat, der zusätzlichen Aufwand scheut. Jeder weiß, dass es sinnvoll ist, den Erste-Hilfe-Kursus regelmäßig aufzufrischen, um im Notfall wirklich helfen zu können. Doch wer macht das schon?

Doch zurück zu der Katastrophenvorsorge.
Es sind oft auch ganz handfeste Interessen, die manche Verantwortliche vor einer ausführlichen Katastrophenvorsorge zurückschrecken lassen. Nur ein Beispiel: Grundstücke, die plötzlich in einem Hochwasser gefährdeten Gebiet liegen, verlieren an Wert. Wird die Katastrophenvorsorge zum Verlustgeschäft? So zynisch sich das auch anhören mag, manch Betroffener mag das so empfinden.

Etwas anderes ist es, wenn eine Region wirtschaftlich stark vom Tourismus abhängt - wie Sri Lanka beispielsweise. Ein Fehlalarm kann für Millionenverluste sorgen, weil er einen ganzen Landstrich über Monate hinaus unattraktiv für den Tourismus machen kann. Auch deshalb sei ein Regelwerk nötig, findet Janos Borgardi vom Institut für Umwelt und Sicherheit

Also, wer kann und wer darf Warnungen ausgeben und wer haftet, falls ein Falschalarm statt findet. also ohne ein legales Framework wird es nie funktionieren.

Letztlich bleibt das Problem, dass Prävention zwar viel Geld kostet, der Erfolg aber nicht messbar ist. Ökonomisch gesehen wären Investitionen gerade auf diesem Gebiet sinnvoll. Allein in den neunziger Jahren verdreifachte sich der volkswirtschaftliche Schaden, der durch Katastrophen verursacht worden ist. Prävention kostet zwar heute Geld. Das aber könnte morgen an anderer Stelle wieder eingespart werden, sagt Reid Basher.

Und anstatt Milliarden Dollar in ein Problem zu stecken, nachdem etwas passiert ist, können wir es besser verhindern oder reduzieren bevor es geschieht.

Doch angesichts leerer Haushaltskassen zögern vor solchen Schritten Industrie- und Entwicklungsländer gleichermaßen. Erst wenn die Katastrophe Realität geworden ist, wird gehandelt. Ad de Raad, der Koordinator des Freiwilligenprogramms der Vereinten Nationen, weiß, was es bedeutet, für die "unattraktive" Präventionsarbeit Geld zu sammeln:

In einer Umgebung, wo viele Ressourcen mobilisiert werden, gespendet wird und das Geld hoffentlich auch ankommt, müssen wir uns daran erinnern, dass es sehr viel schwieriger ist Ressourcen und Unterstützung für diese langfristige Form der Hilfe zu mobilisieren - eine Hilfe, die eine Investition in die Menschheit ist, wenn sie so wollen. Das ist viel schwieriger, als Ressourcen für den akuten Notfall zu mobilisieren.

Doch selbst wenn die Hilfsbereitschaft groß ist, heißt das noch lange nicht, dass das Geld auch tatsächlich zur Verfügung steht. Eine Erfahrung, die Ad de Rad machen musste.

Unglücklicherweise ist gerade im Zusammenhang mit solchen Katastrophen die Höhe der tatsächlich ausgezahlten Hilfsgelder sehr gering. Wenn wir ein Jahr zurückblicken, auf das große Erdbeben im Iran. Es gab da Spendenzusagen von einer Milliarde Dollar, ich glaube bis heute sind nicht ganz 100 Millionen zur Verfügung gestellt worden.

Die Experten und Regierungsvertreter werden in Kobe während der morgen beginnenden Weltkonferenz zur Katastrophenvorsorge viele Beschlussvorlagen auf dem Tisch liegen haben. Inhaltlich dürfte kaum neues dabei sein. Es ist schon lange klar, was getan werden müsste. Irmgard Schwaetzer:

Und dann müsste solche eine Konferenz in der Tat damit enden, dass sich Regierungen verpflichten, die Erkenntnisse in ihre eigene Politik zu integrieren, sie in ihren Haushalten zu berücksichtigen, sie in den Verhandlungen mit den Geldgebern, wenn es sich denn um Entwicklungsländer handelt mit zu berücksichtigen und darauf zu bestehen, damit wirklich kein Aktionismus sondern Aktivität entsteht.

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