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Ifo-InstitutKurzarbeit fällt auf tiefsten Stand seit Corona-Ausbruch

Arbeiter im Mercedes-Benz Werk tragen Masken in der Produktionshalle. (Getty Images Europe/ Matthias Hangst)
Die Kurzarbeit ist nach Ende vieler Corona-Auflagen gesunken. (Getty Images Europe/ Matthias Hangst)

Mit dem Ende vieler Corona-Auflagen ist die Zahl der Kurzarbeiter in Deutschland auf den niedrigsten Stand seit Ausbruch der Pandemie gesunken.

Nach Angaben des Münchner Ifo-Instituts waren im Juli noch 1,06 Millionen Menschen davon betroffen, während es im Vormonat 1,39 Millionen waren. Das entspricht 3,1 beziehungsweise 4,1 Prozent der abhängig Beschäftigten. Einen Rückgang gab es besonders im Einzelhandel und in der Gastronomie.

Dagegen steigt der Umfang der Kurzarbeit laut Ifo-Institut teilweise in der Industrie. Grund sind Engpässe bei Vorprodukten und Rohmaterialien. In der Autobranche etwa stieg ihre Zahl von 14.500 auf 32.100, was 3,4 Prozent der Beschäftigten dort entspricht. Sehr hoch liegt der Anteil der Kurzarbeiter weiter bei den Druckereien mit 13,8 Prozent.

Diese Nachricht wurde am 05.08.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.