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StartseiteHintergrundIm Griff der Milizen06.06.2006

Im Griff der Milizen

Gewalt im Irak

Nach dem Sturz Saddam Husseins im Irak haben Milizen die Macht erobert. Ungeachtet der internationalen Militärpräsenz und der staatlichen Sicherheitskräfte kontrollieren sie die Straßen. Gewalt gehört zum Alltag.

Von Marc Thörner

Soldaten und Zivilisten begutachten die Schäden nach einem Anschlag in Bakuba. (AP)
Soldaten und Zivilisten begutachten die Schäden nach einem Anschlag in Bakuba. (AP)
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In Bagdads Schiitenhochburg Sadr City haben sich Tausende junger Männer zum Freitagsgebet versammelt. Bevor die Predigt anfängt, lassen sie in Sprechchören ihr Idol hochleben, den 31-jährigen Schiitenführer Muqtada as-Sadr. De facto ist der zwei Millionen Einwohner starke Stadtteil ein eigener Staat im Staate. Die Mahdi-Armee, die Miliz as-Sadrs, unterhält dort nicht nur Checkpoints. Sie hat auch ein dichtmaschiges Überwachungsnetz geknüpft. Ohne dass ein Spitzel mithört, könne man kaum noch etwas sagen, berichtet ein Automechaniker, der in dem Stadtteil eine Garage betreibt.

"Einer meiner Verwandten hatte angeblich mal etwas über Muqtada as-Sadr gesagt. Das hat überhaupt nicht gestimmt. Trotzdem ist eine Gruppe Männer bei ihm aufgetaucht und hat ihm gedroht: 'Wenn Du noch einmal über Muqtada sprichst, dann rächen wir uns an Dir. Pass genau auf, was du sagst.' Früher haben die Iraker über Udai, den Sohn Saddam Husseins gelästert, weil der allein durch den seinen Vater Macht hatte. Dasselbe gilt jetzt für Muqtada. Auch der herrscht einzig und allein im Namen seines toten Vaters, des Märtyrers al Sadr."

Bagdad im Frühjahr 2006: Nach monatelangem Ringen zwischen den verschiedenen Parteien steht endlich die neue Regierung. Stärkste Kraft darin ist die UIA, eine Allianz der beiden großen Schiitenparteien Dawa und SCIRI mit mehreren kleinen Gruppen und Gefolgsleuten des Predigers as-Sadr. Einer der neuen starken Männer ist Saad Jawad Kandil, stellvertretender Vorsitzender des Politbüros von SCIRI, des Hohen Rats für eine islamische Revolution im Irak:

"Ganz oben auf unserer politischen Agenda steht es, unsere Sicherheitskräfte wieder aufzubauen, sie besser auszurüsten und auszubilden, ihnen die Fähigkeit zu geben, den Terrorismus schlagkräftig zu bekämpfen. Wir wollen, dass sie das so bald wie möglich in eigener Regie tun, damit wir die multinationalen Streitkräfte nicht länger brauchen."

Die UIA, die Vereinigte Schiitenliste, definiere sich zwar durch die Religion, bestätigt SCIRI-Politiker Saad Jawad Kandil. Doch niemand müsse fürchten, dass die neue Regierung nun daran gehe, die Trennung zwischen Religion und Politik aufzuheben:

"Das Einzige, was wir sicherstellen wollen, ist Folgendes: Wenn in der Nationalversammlung ein Gesetz verabschiedet werden soll, dann muss klar sein, dass es zu den allgemein akzeptierten Prinzipien des Islam nicht in Widerspruch steht. Man kann also nicht von einer direkten Anwendung der Scharia sprechen."

Von Demokratie zu sprechen, gleichzeitig aber den islamischen Konservatismus zu bedienen und zu hoffen, dass der sich dann durch Wahlen legitimieren lässt - ganz demokratisch -, das war von Anfang an die Strategie der schiitischen SCIRI-Partei - mit Erfolg. Akil Abed, freiberuflicher Journalist in Bagdad, meint, die Scharia sei schon heute weit mehr als nur eine moralische Richtschnur. Dort, wo er lebt, sei sie zu großen Teilen unmittelbar geltendes Recht.

"Jedes Viertel Bagdads steht unter der Kontrolle irgendeiner Miliz. Wo ich wohne, herrscht die Mahdi-Armee. Sie überwacht die Märkte, sie hält alle Fäden in der Hand. Wenn wir irgendein Problem haben, gehen wir nicht zur Polizei, sondern zum so genannten Büro des Märtyrers as-Sadr. Von solchen Leitstellen aus wird die Mahdi-Armee gesteuert. Dort können wir gegen jeden Klage einreichen - und die Sadristen beginnen dann die Untersuchung. Sie gehen genau so vor wie die Polizei, sie nehmen Adressen und Personalien auf. Und für alles weitere orientieren sie sich dann am islamischen Scharia-Recht. Das heißt: Für alles, was man behauptet, muss man vier Zeugen mitbringen. "

Der 31-jährige Akil Abed hat seit dem Sturz Saddams einige europäische Rundfunk- und Fernsehkorrespondenten durch Bagdad begleitet. Inzwischen wagt er sich mit westlichen Ausländern aber nicht länger auf die Straße und gibt seine Informationen nur noch per Telefon durch. Zu den Spitzeleien der schiitischen Milizen, so sagt er, kommen die Drohungen der sunnitisch orientierten Widerständler.

"Vor kurzem bekam ich einen Umschlag mit Kalaschnikow-Patronen zugeschickt. Ich habe zuerst gar nicht verstanden, was das soll. Eine Woche später folgte dann ein Drohbrief mit dem Logo des Obersten Rates der Mudschaheddin. Darin stand: 'Hör auf, für die Ungläubigen zu arbeiten.' Zum dritten Mal in kurzer Zeit musste ich umziehen."

Saftiger Rasen, Blumen, Lustschlösschen, peinlich saubere Alleen, klimatisierte Kantinen, die keinen Wunsch offen lassen - auch das ist Bagdad. Hinter Stacheldraht, Sandsäcken und Betonwällen, gesichert von Panzern, Wachtürmen und Maschinengewehrnestern, liegt die Grüne Zone, Sitz der US-Botschaft und einiger irakischer Ministerien. Ein hochrangiger US-Beamter, der seit ein paar Monaten hier arbeitet, ist bereit, Auskunft zu geben, möchte seinen Namen aber nicht nennen:

"Mein Auftrag ist es, das Verteidigungsministerium in Bagdad zu beraten. Es ist sehr aufregend und eine große Ehre, hier zu sein. Ich war von Anfang an überwältigt von der Freundlichkeit der Iraker. Die Küche ist großartig, ich habe noch nichts gegessen, was mir nicht geschmeckt hat. Es gibt einfach zuviel gutes Essen - nicht gerade gut für meine schlanke Linie. Die irakische Gastfreundschaft ist phänomenal. Es wäre noch schöner, wenn man mal nach Bagdad hinein gehen, wenn man die Iraker mal zu Hause besuchen könnte, um zu sehen, wie sie außerhalb dieser Zone leben."

Zwei Welten: drinnen - und draußen. Das Leben der Amerikaner, die in Bagdad den Aufbau der irakischen Demokratie vorantreiben sollen, hat wenig mit dem Leben der Iraker gemein. Arbeitsalltag in einem hermetisch abgeschlossenen Schutzbereich:

"Ich verbringe meine ganze Zeit mit Arbeit. Wir arbeiten sehr hart hier, es gibt so gut wie keine Freizeit. Und was ich tue, finde ich ausgesprochen aufregend. Seit ich hier bin, sehe ich nicht fern und lese keine Bücher mehr. Ich brauche keine Stimulation mehr von außen. Es hält einen in Atem, wenn man täglich mit den irakischen Ministern hier zusammenarbeitet, mit den leitenden Offiziellen aber auch mit den Leuten auf der mittleren Ebene; wenn man den Fortschritt Tag für Tag vorantreibt, damit die Iraker die Dinge bald selbst unter Kontrolle haben."

Die Dinge unter Kontrolle haben derzeit weder die Amerikaner noch die Iraker. Und es sieht nicht so aus, als könnte das in absehbarer Zeit gelingen. Auch an diesem Wochenende sind wieder Dutzende Iraker bei Bombenattentaten gestorben. In Basra, im schiitisch dominierten Süden, lange Zeit eine Insel der Seligen im gewaltgeschüttelten Irak, kommt es inzwischen immer häufiger zu Angriffen gegen die britischen Besatzungstruppen und auch zu blutigen Kämpfen zwischen den Milizen unterschiedlicher Schiitenführer.

Selbst in den Reihen der US-Armee scheint unter der Anspannung eines Guerillakrieges einiges außer Kontrolle zu geraten. Nach dem mutmaßlichen Massaker von Soldaten des US-Marinecorps an irakischen Zivilisten in Haditha, haben sich deren Vorgesetzte offenbar an Vertuschungsaktionen beteiligt. In eilig verteilten Richtlinien wurden jetzt alle im Irak stationierten GIs noch einmal ermahnt, die Menschenrechte zu beachten.

Beim Aufbau neuer und dauerhafter Sicherheitsstrukturen kommt dem Verteidigungsministerium die Schlüsselrolle zu. Eine Aufgabe, die sich nur mithilfe ausländischer Fachleute meistern lasse, sagt General Zibari, der Generalstabschef der irakischen Armee:

"Die westlichen Militärberater hier arbeiten höchst effizient, sie helfen uns bei Ausbildung und Materialbeschaffung, und wir profitieren von ihrer Erfahrung. Auch die NATO tut ihr Bestes, um die neue irakische Armee zu schulen. Die meisten unserer Waffen kaufen wir aber im ehemaligen Ostblock ein, denn im Augenblick sind unsere Soldaten und auch unsere Offiziere noch an die in osteuropäischen Waffensysteme gewöhnt - Kalaschnikows und vergleichbare Marken."

Auf den Gängen des Ministeriums sind irakische Offiziere in frisch gebügelten Uniformen US-amerikanischen Zuschnitts zu sehen, westliche Zivilisten, aber auch US-amerikanische und britische Militärs. "Presseabteilung", "Stab der Armee", "Stab der Luftwaffe" ist auf polierten Metallschildern an den Bürotüren zu lesen. Dahinter tut sich allerdings ein Dschungel auf. Ein interner Bericht der irakischen Rechnungsbehörde, der dem US-Nachrichtenanbieter News Ridder zugespielt wurde, besagt: Seit der irakischen Souveränität im Juni 2004 sind 1,3 Milliarden US-Dollar in den Büros des Verteidigungsministeriums versickert. Besonders bei Waffenkäufen im Ausland verschwinden Gelder in gigantischem Ausmaß. In der Regel, so fanden die irakischen Buchprüfer heraus, laufen die Geschäfte über Mittelsmänner, oft libanesische oder irakische Geschäftsleute. Statt die Rechnungen ausländischer Firmen zu bezahlen, behalten diese Strohmänner einen Teil des Geldes ein. Der Rest fließt wieder ins Verteidigungsministerium zurück. Das Chaos wird dadurch noch größer, dass einige Akteure in der irakischen Regierung offenbar am Ministerium vorbei ihre eigene Verteidigungspolitik betreiben. Das jedenfalls behauptet Ex-General Liwae Muntadar as-Samara’i. Der ehemalige Chef der Spezialtruppen des irakischen Innenministeriums desertierte im vergangenen Dezember nach Amman - mit einschlägigen Informationen im Gepäck:

"Ich kann bestätigen, dass die Badr-Brigaden, also die bewaffnete Organisation der schiitischen SCIRI-Partei, versucht haben, Triebwerke für MIG-29-Jäger über den Irak in den Iran zu schmuggeln. Die MIG-Triebwerke habe ich mit meinen Leuten in einer Garage entdeckt, die der Badr-Miliz gehört. Die Polizei führte dann eine Razzia gegen die Schmuggler durch. Doch kurz darauf hat das Innenministerium die daran beteiligten Polizisten entlassen."

Die Badr-Brigaden - immer wieder richten sich Vorwürfe gegen die Privatarmee der schiitischen Regierungspartei SCIRI. In den 80er Jahren in Teheran gegründet, kämpften sie zunächst auf Seiten der Mullahs im Iran-Irak-Krieg. Nach dem Sturz Saddam Husseins rückten die iranisch finanzierten und ausgerüsteten Verbände dann nach Bagdad, Basra und Najaf ein.

Den Badr-Milizionären bei ihrem Treiben freie Hand zu lassen, tatenlos mit anzusehen, wie sie sich den Sicherheitsapparat aneignen, foltern, morden oder Menschen verschwinden lassen – das war der Hauptvorwurf gegen den Übergangspremierminister Dschafari von der schiitischen Dawa-Partei. Konsensfähig wurde die neue irakische Regierung deshalb erst, nachdem die Dawa anstelle Dschafaris Nuri al Maliki als Premierminister nominierte und die schiitische SCIRI-Partei nicht länger auf dem Posten des Innenministers bestand. Saad Jawad Kandil, der stellvertretende Vorsitzende des Politbüros von SCIRI, will von angeblichen Übergriffen der schiitischen Badr-Milizen aber nichts wissen:

"Badr ist überhaupt keine Miliz mehr, schon seit zwei Jahren ist sie eine rein zivile Organisation. Sie verfügt lediglich über Bodyguards. Und jeder hat das Recht, sich Bodyguards zu nehmen. Sie haben auch keinerlei schwere Waffen, das wäre gegen das Gesetz. Alle anderslautenden Behauptungen beruhen auf Desinformation. Richtig: Eine begrenzte Zahl von Mitgliedern der schiitischen Badr-Miliz ist in die offiziellen Sicherheitsorgane eingetreten, aber nicht als geschlossene Gruppe, sondern jeder einzeln. Sie stützen sich also auf keinerlei zusammenhängende Struktur mehr."

Trotzdem meint der Journalist Akil Abed, unter dem Deckmantel der Polizei könne die iranisch unterstützte Schiitenmiliz jetzt völlig ungehindert schalten und walten:

"Ich habe neulich in zwei Fällen mitbekommen, wie das läuft. Die beiden Cousins eines meiner Freunde wurden umgebracht. Laut offizieller Untersuchung fielen sie einer Gangsterbande zum Opfer. Aber die Kidnapper, die vor ihrem Haus vorfuhren, saßen in einem regulären Polizeiwagen. In der Mehrzahl der Fälle handelt es sich bei solchen Taten um Aktionen der Badr-Brigaden."

Ist im Irak der Schritt zum Bürgerkrieg bereits vollzogen; gibt es die irakische Regierung nur noch auf dem Papier; ist das Land de facto schon in Hunderte von Ministaaten zerteilt, unter dem Kommando sunnitischer Widerständler oder schiitischer Milizen? Bisher galt im Irak die Faustregel: Stammesloyalitäten sind noch wichtiger als religiöse. Doch spätestens seit den Anschlägen auf das schiitische Heiligtum von Samarra trifft das nicht mehr zu, meint Akil Abed.

"Es ist ein Bürgerkrieg, denn es gibt Kämpfe zwischen einzelnen Nachbarn, zwischen einzelnen Sunnis und Schiiten, mindestens die Hälfte der Leute beteiligt sich daran. In einigen Stadtvierteln Doura, Saydiya, Sadr City kommt es jetzt zu Säuberungen, sunnitische Familien verlassen die Schiitenviertel und umgekehrt. Mehr als 3000 Familien, Schiiten wie Sunniten, sitzen auf der Straße. Aber die Medien berichten nicht darüber, denn sie werden von den Parteien kontrolliert. Alle unabhängigen Journalisten, die das dennoch thematisieren wollen, werden entweder gekidnappt oder massiv bedroht. Weder die Regierungsparteien, noch die Terroristen wollen, dass bekannt wird, was sich wirklich auf den Straßen Bagdads und im ganzen Land abspielt. In den letzten Wochen sind Polizei und Armee regelrecht zusammengebrochen. Die Drahtzieher der Selbstmordattentate und Bombenanschläge haben ihre Methoden weiter verfeinert, weder Polizei, noch Armee kann das noch irgendwie kontrollieren."

Noch immer gibt es in Bagdad jeden Tag nur für wenige Stunden Strom. Abends sind weite Teile der Stadt in Dunkelheit getaucht. Generatoren springen an. Aufständische schießen ihre Raketen ab. Eine Geräuschkulisse, die man auch in der Grünen Zone nicht überhören kann. Und so sehen sich die US-Militärs dort mit den Grenzen ihrer Erfolge konfrontiert:

"Es ist eine Schande, dass es diese Grüne Zone geben muss. Aber so lange, bis die Sicherheitslage sich verbessert hat, ist es sinnvoll. Das ermöglicht den Leuten in den Ministerien wenigstens die tägliche Arbeit, und sie arbeiten ja daran, das Maß an Sicherheit zu erreichen, das nötig ist, um Wirtschaft zu anzukurbeln."

Doch die Lage scheint sich von Monat zu Monat zu verschlechtern. Unter den GIs breitet sich Nervosität aus. Die Anschuldigungen gegen amerikanische Soldaten häufen sich. Der bislang schwerste Vorfall war das mutmaßliche Massaker an irakischen Zivilisten in der sunnitisch geprägten Ortschaft Haditha am 19. November 2005. Ein Vorfall, der das Trauma des Vietnam-Kriegs heraufbeschwört: die Erinnerung an das Massaker von My Lai, eines der düstersten Kapitel in der Geschichte der US-Armee, das den Kampf für die Demokratie schon einmal diskreditiert hat. John Murtha, Abgeordneter des US-Kongresses und Ex-Offizier des Marinecorps, mahnt gerade deshalb eine schonungslose Aufklärung an:

"Unschuldige Iraker wurden getötet, sie starben weder durch ein Feuergefecht, noch durch Straßenbomben. Unsere Truppen haben einfach überreagiert, weil sie dem enormen Druck der Situation nicht mehr gewachsen waren, und sie haben kaltblütig Zivilisten umgebracht. Sie sind in die Häuser eingedrungen und haben dort Frauen und Kinder massakriert. Und zwar doppelt so viele wie im ersten Bericht (des 'Time Magazine')."

Der irakische Premierminister al Maliki hat gegen das Vorgehen der US-Marines in Haditha scharf protestiert. Aber die große Empörung, der Sturm auf US-Einrichtungen, Demonstrationen, Drohungen - all das bleibt bislang aus. Den Journalisten Akil Abed wundert das nicht:

"Nur in Basra gab es unlängst Auseinandersetzungen zwischen britischen Truppen und der Bevölkerung. Aber ansonsten sind die Koalition und die Amerikaner nicht länger im Fokus der Öffentlichkeit. Die eigentlichen Konflikte spielen sich unter den Irakern ab. Wer interessiert sich noch für die Amerikaner oder für die multinationale Koalition? Die sind schon längst kein Thema mehr. Dieses Kapitel ist abgeschlossen."

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