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StartseiteDas WochenendjournalHebammen kämpfen für ihren Berufsstand10.05.2014

In guter HoffnungHebammen kämpfen für ihren Berufsstand

Ohne sie darf es eigentlich gar keine Geburten in Deutschland geben - ohne Ärzte aber schon. Eine der 20.000 Hebammen in Deutschland muss anwesend sein, wenn ein neuer Mensch im Kreißsaal oder im Geburtshaus zur Welt kommt. So will es das Gesetz. Trotzdem hängen immer mehr Frauen diesen Beruf an den Nagel. Schuld sind die Versicherungen.

Moderation: Bettina Schmieding

Ein Schild auf dem "Anmeldung zur Geburt Bitte an der Kreissaaltür klingeln" steht. (Deutschlandradio / Bettina Schmieding)
Ab 2015 wird es pro Jahr 6.000 Euro kosten, wenn sich eine Hebamme haftpflichtversichern will. (Deutschlandradio / Bettina Schmieding)

Ab 2015 wird es 6.000 Euro kosten, wenn sich eine Hebammen haftpflichtversichern will - pro Jahr. Für viele der freiberuflich arbeitenden Frauen ist das unbezahlbar geworden. Aber selbst die angestellten Hebammen sind betroffen, denn die Prämien steigen auch für die Krankenhäuser.

Und während Berlin noch nach Abhilfe sinnt, formieren sich in Deutschland Unterstützergruppen, die diesen Berufsstand erhalten wollen. Und auch die Hebammen selber sind streitbar geworden. Das Wochenendjournal stellt einen der ältesten Berufe der Welt vor.

Weiterführende Informationen:

Elterninitiative Hebammenunterstützung

Bundesministerium für Gesundheit

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