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Indien136 Vermisste werden zwei Wochen nach Sturzflut für tot erklärt

Rettungshelfer bergen einen Toten nach der Sturzflut im indischen Uttarakhand. (AFP)
Rettungshelfer bergen einen Toten nach der Sturzflut im indischen Uttarakhand. (AFP)

In Indien sind 136 Menschen für tot erklärt worden, die seit der Sturzflut im Himalaya-Gebiet Anfang Februar als vermisst galten.

Damit steigt die Zahl der Toten auf mehr als 200. Ein Mitarbeiter des indischen Katastrophenschutzes erklärte, normalerweise würden Vermisste erst nach sieben Jahren für tot erklärt. In diesem Fall wollten die Behörden jedoch den Prozess für Entschädigungen der Familien der Opfer vorantreiben. Die Suche nach Vermissten gehe aber weiter.

Das Unglück hatte sich vor mehr als zwei Wochen im indischen Bundesstaat Uttarakhand ereignet. Die Sturzflut in einem Fluss wurde durch den Abbruch eines Gletscherteils ausgelöst. Indische Wissenschaftler vermuten einen Zusammenhang mit dem Klimawandel sowie Bauprojekten in der Region.

Diese Nachricht wurde am 23.02.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.