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InnenministeriumIslamkonferenz soll erneuert werden

Ein Gruppenfoto deutscher Politiker und Vertretern der Islamkonferenz. (imago sto/ Christian Thiel)
Teilnehmer der Deutschen Islamkonferenz vor drei Jahren, damals mit Familienministerin Manuela Schwesig (SPD) und Innenminister Lothar de Mazière (CDU). (imago sto/ Christian Thiel)

Das Bundesinnenministerium will die Deutsche Islamkonferenz neu aufstellen.

Staatssekretär Kerber sagte der "Bild"-Zeitung, man müsse viel stärker als bisher die Vielzahl der in Deutschland noch nicht organisierten muslimischen Mitbürger ins Zentrum stellen. Nach der Sommerpause sollten auch wieder Einzelpersonen zugelassen werden. Kerber sagte, die Aufgabe der nächsten Islamkonferenz werde sein, dass die deutschen Muslime einen Islam definierten, der zu Deutschland gehöre.

Bundesinnenminister Seehofer hatte im März erklärt, der Islam gehöre nicht zu Deutschland. Der CSU-Politiker hatte zuletzt auch offengelassen, ob er die Islamkonferenz überhaupt weiterführen will. Sie wurde 2006 vom damaligen Innenminister Schäuble einberufen.

Diese Nachricht wurde am 13.07.2018 im Programm Deutschlandfunk gesendet.