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InnenministeriumWeitere Bedenken gegen Tierwohllabel

Bio-Schweinezucht auf Domgut Dehmen (Silke Hasselmann)
Bio-Schweinezucht: Wer mehr für das Tierwohl tut als vorgeschrieben, soll nach Klöckners Plänen ein Siegel erhalten (Archivbild). (Silke Hasselmann)

Gegen die Pläne von Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner, CDU, für ein freiwilliges Tierwohl-Siegel gibt es Widerstand aus dem Innenministerium.

Wie die "Augsburger Allgemeine" schreibt, schlägt das Ministerium ein anderes Modell vor, eine so genannte verpflichtende Haltungskennzeichnung - im Gegensatz zum auf Freiwilligkeit basierenden Modell Klöckners. Das Blatt beruft sich auf eine Stellungnahme des von Minister Seehofer, CSU, geführten Ressorts. Zuvor hatte schon die SPD Widerstand gegen Klöckners Pläne angekündigt und ein verpflichtendes Label verlangt. Die CDU-Politikerin macht geltend, das sei mit dem EU-Recht und dem freien Warenverkehr nicht vereinbar.

Tierschutz-Organisationen kritisieren ihre Pläne als zu wenig ambitioniert. Supermarktketten haben bereits eine Kennzeichnung für Fleisch eingeführt, die auch über die Haltungsform der Tiere informiert.