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StartseiteAtelier neuer MusikWie interkulturelle Projekte das Musikverständnis verändern13.04.2019

Integration durch MusikprojekteWie interkulturelle Projekte das Musikverständnis verändern

Integrationsprojekte mit Musik erweitern nicht nur das klingende Spektrum im Land. Sie verändern auch das Komponieren. Interkulturelle Musik zu schreiben, verlangt, Musizierende verschiedener Herkunft und Tradition so zusammenwirken zu lassen, dass etwas Neues entsteht.

Von Magdalene Melchers

(Roland Quester)
Ensemble "Klänge der Hoffnung" aus Leipzig vor der Black Box im Leipziger Hauptbahnhof (Roland Quester)

Integration kann, muss aber nicht zwingend mit verkoppelt sein mit Migration. Das von Kagel-Schüler Bernhard König schon 2012 angeregte interreligiöse "Trimum"-Projekt ist ein Beispiel dafür. Einen anderen Ansatz zeigt Constantin Gruns "Missa pro pace terrae in tempore fugae", uraufgeführt vom Syrian Expat Philharmonic Orchestra im niedersächsischen Vechta.

Der Landesmusikrat Nordrhein-Westfalen hat das Projekt "Brückenklang" vielgestaltig entfaltet. An der Universität Oldenburg heißt das "World Music Ensemble" Gäste aus nicht-westlichen Kulturen willkommen.

Bundesweites Informationsnetz

Das Musik-Informationszentrum des Deutschen Musikrats führt Informationen zu solchen Aktivitäten bundesweit zusammen und bietet Möglichkeiten der Recherche, des Austauschs und der Vernetzung. Autorin Magdalene Melchers hat verschiedene solche unter https://integration.miz.org/ veröffentlichte Initiativen aufgesucht.

Diese Sendung finden Sie nach Ausstrahlung sieben Tage lang in unserer Mediathek.

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