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Internationales AtomabkommenMinistertreffen mit Iran geplant

Zentrifugen für die Urananreicherung stehen in der Atomanlage Nathans. Der Iran hat laut der UN-Atombehörde IAEA mittlerweile die zehnfache Menge an angereichertem Uran wie laut Atomabkommen erlaubt. (dpa-news / Iranian State Television Irib)
Iran hat zehnmal so viel angereichertes Uran wie erlaubt (dpa-news / Iranian State Television Irib)

Frankreich, Großbritannien, Deutschland, China und Russland unternehmen einen weiteren Vorstoß für eine Wiederbelebung des Atomabkommens mit dem Iran.

Dazu soll es am Rande der UNO-Vollversammlung Ende der Woche ein Treffen geben. Da die Zeit allmählich knapp werde, müsse Teheran so schnell wie möglich an den Verhandlungstisch zurückkehren und Repräsentanten für die Gespräche benennen, hieß es. Die im April begonnenen Verhandlungen waren in den vergangenen Monaten ins Stocken geraten.

Die USA waren unter dem früheren Präsidenten Trump einseitig aus dem Abkommen ausgestiegen und hatten Sanktionen gegen das Land verhängt. Der Iran fühlte sich daraufhin seinerseits nicht mehr an die Auflagen gebunden und begann wieder mit der Anreicherung von Uran.

Diese Nachricht wurde am 21.09.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.