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Internet-KriminalitätMaas will in EU mehr Zusammenarbeit bei Verfolgung

Hände tippen auf einer Computertastatur. (imago/STPP)
Internetkriminalität kann nur über Ländergrenzen hinweg effektiv bekämpft werden. (imago/STPP)

Im Kampf gegen Internetkriminalität setzt Bundesjustizminister Maas auf bessere Zusammenarbeit über Staatsgrenzen hinweg.

Die Onlinewelt kenne keine nationalen Territorien, sagte der SPD-Politiker vor einem Treffen mit seinen EU-Kollegen in Amsterdam. Bei Cyberkriminalität lägen die Daten auf Servern und seien den einzelnen Staatsgebieten nicht mehr zuzuordnen.
Derzeit sei die Strafverfolgung in erster Linie national organisiert, erklärte Maas weiter. Wolle man Online-Kriminellen nicht nur hinterherlaufen, müsse man sich daher besser international vernetzen.

Das Treffen der EU-Justizminister ist informeller Natur. Konkrete Entscheidungen waren im Vorfeld nicht abzusehen.