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Interview der WocheKubicki: Bundesregierung soll auf Russland zugehen

Der FDP-Politiker Wolfgang Kubicki am 23.04.2016 auf dem Bundesparteitag der FDP. (imago stock&people)
Der FDP-Politiker Wolfgang Kubicki (imago stock&people)

Bundestagsvizepräsident Kubicki hat eine Lockerung der Russland-Sanktionen gefordert.

Der FDP-Politiker sagte im Deutschlandfunk, die Bundesrepublik solle zeigen, dass sie bereit sei, auf Russland zuzugehen. Andernfalls befürchte er einen neuen Kalten Krieg. Kubicki kritisierte in diesem Zusammenhang die Reaktion des Westens auf den Giftanschlag in Großbritannien. Russland zu beschuldigen, sei voreilig gewesen und ein Fehler, denn niemand wisse wirklich, woher das Gift stamme. Kubicki sagte, es sei nicht, wie von Großbritannien behauptet, in Russland, sondern in einem Labor in Usbekistan erzeugt worden. Und dieses Labor sei nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion von den USA aufgelöst worden.

Diese Nachricht wurde am 18.03.2018 im Programm Deutschlandfunk gesendet.