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"Interview der Woche"Söder (CSU) gegen Wiedereinstieg in die Atomkraft

Der CSU-Parteivorsitzende und bayerische Ministerpräsident Markus Söder (picture alliance/dpa/ Daniel Karmann)
"Sind doch nicht schlecht unterwegs bei den erneuerbaren Energien": Der CSU-Parteivorsitzende und bayerische Ministerpräsident Markus Söder (picture alliance/dpa/ Daniel Karmann)

Der bayerische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende Söder hat sich gegen einen Wiedereinstieg in die Energiegewinnung aus Atomkraft ausgesprochen.

Er sagte im "Interview der Woche" der Deutschlandfunks, dies wäre ein Schritt zurück, der angesichts der aktuellen Herausforderungen nichts bringe. Man sei - Zitat - "doch nicht schlecht unterwegs bei den erneuerbaren Energien", obgleich in diesem Bereich noch mehr geschehen müsse. Vor allem müssten die erforderlichen Stromleitungen endlich gebaut und der Ausbau beschleunigt werden. Auch glaube er daran, dass ein Ende von fossilen Verbrennungsmotoren 2035 möglich sei.

Zuletzt hatten verschiedene Politiker unter anderem auch aus den Unionsparteien erklärt, die deutschen Klimaziele seien mit emissionsarmen Kernkraftwerken leichter erreichbar und verwiesen dabei auch auf Nachbarländer in der EU. Gegner hingegen erinnerten an Gefahren durch Restrisiken und weiter ungeklärte Fragen beim Umgang mit strahlenden Abfällen.

Diese Nachricht wurde am 18.09.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.