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StartseiteSport am Wochenende"Anders lässt sich diese Sportart nicht finanzieren"31.10.2017

Investoren im Eishockey"Anders lässt sich diese Sportart nicht finanzieren"

Red Bull München hat in der Deutschen Eishockey Liga zwei Meistertitel hintereinander geholt - und das auch dank des Namensgebers Red Bull. Geld spiele jedoch nicht immer eine Rolle, wichtig sei auch die Leistung, die gezeigt werde, sagte Torsten Weiß vom Magazin Eishockey News im Dlf.

Torsten Weiß im Gespräch mit Bastian Rudde

Yannic Seidenberg (EHC Red Bull Muenchen) in der Hauptrundenbegegnung der Deutschen Eishockey Liga zwischen dem EHC Red Bull Muenchen und den Iserlohn Roosters am 29.10.2017.  (imago)
Der EHC München ist im Besitz des österreichischen Getränkeherstellers Red Bull. (imago)
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Vor dem Einstieg des Investors Red Bull sei München finanziell in keiner guten Lage gewesen, so Weiß. "Der Verein hätte sich zurückziehen müssen, wenn Red Bull nicht eingestiegen wäre."

Der Erfolg des Teams sei allerdings nicht nur auf Red Bull zurückzuführen. "Geld spielt immer eine Rolle im Sport. Aber ganz wichtig ist meiner Meinung auch die Arbeit, die da abgeliefert wird. (…) Das ganze Projekt passt einfach."

Weniger Kritik als beim RB Leipzig

Das Projekt werde allerdings nicht so kritisch gesehen wie beim Bundesligisten RB Leipzig. "Im Eishockey ist die Situation anders, weil auch bei anderen Klubs im Endeffekt Investoren, Mäzene, den Sport am Leben erhalten. Anders lässt sich diese Sportart nicht finanzieren. Die Einnahmen stehen in keinem guten Verhältnis zu den Ausgaben."

Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Der Deutschlandfunk macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

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