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IrakBiden kündigt Ende des Kampfeinsatzes der US-Soldaten an

US-Präsident Biden (r.) und der irakische Ministerpräsident al Kadhimi im Weißen Haus. (AFP)
US-Präsident Biden (r.) und der irakische Ministerpräsident al Kadhimi im Weißen Haus. (AFP)

Die USA wollen ihren Kampfeinsatz im Irak bis Ende des Jahres offiziell beenden.

Das kündigte Präsident Biden bei einem Treffen mit dem irakischen Ministerpräsidenten al-Kadhimi im Weißen Haus an. Biden betonte, man wolle eine neue Phase der militärischen Zusammenarbeit einleiten und werde sich künftig auf die Ausbildung und Beratung des irakischen Militärs konzentrieren. Der Kampf gegen den islamistischen Terrorismus werde aber weiter unterstützt. Eine konkrete Zahl zur künftigen Truppenstärke nannte der Präsident nicht. Derzeit befinden sich den Angaben zufolge noch rund 2.500 amerikanische Soldaten im Irak. Unter Bidens Vorgänger Trump war bereits ein Großteil abgezogen worden.

Die Truppen waren vom früheren Präsidenten Bush 2003 in das Land entsandt worden, weil die USA der damaligen Regierung unter Saddam Hussein den Besitz von Massenvernichtungswaffen vorgeworfen hatten. Solche Waffen wurden aber nie gefunden.

Diese Nachricht wurde am 27.07.2021 im Programm Deutschlandfunk gesendet.