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Irak-MandatVon der Leyen plädiert für langfristigen Einsatz

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen steht beim Besuch im irakischen Armeestützpunkt Tadschi zwischen Bundeswehrsoldaten im Kampfanzug. Der Soldat im Vordergrund trägt eine Gasmaske.  (Kay Nietfeld/dpa)
Von der Leyen besucht Bundeswehrsoldaten im Irak (Kay Nietfeld/dpa)

Verteidigungsministerin von der Leyen hat sich für einen langfristigen Einsatz Deutschlands im Irak ausgesprochen.

Beim Besuch der Bundeswehrsoldaten im Militärstützpunkt Tadschi nordwestlich von Bagdad forderte von der Leyen einen langen Atem, um für Sicherheit, Reformanstrengungen und die Absicherung des Wiederaufbaus im Land zu sorgen. Die Terrormiliz IS sei im Irak zwar militärisch, nicht aber ideologisch besiegt. Die irakische Armee müsse nun stark gemacht werden, um zu verhindern, dass die Extremisten sich im Untergrund festsetzten.

Die Bundeswehr hat rund 125 Soldaten im Irak stationiert, die dort zur Ausbildung von kurdischen Peschmerga und Spezialisten der Streitkräfte eingesetzt werden. Das Bundestagsmandat gilt bis zum 31. Oktober - von der Leyen möchte es gern verlängern.