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Iran27 Tote bei Anschlag auf Revolutionsgarden

Im Iran sind bei einem Selbstmordanschlag auf einen Bus der Revolutionsgarden mindestens 27 Menschen getötet worden.

Das berichtet die Nachrichtenagentur Tasnim. Nach Darstellung der Revolutionsgarden brachte der Attentäter einen Sprengsatz an dem Bus zur Explosion. Der halbamtlichen Nachrichtenagentur Fars zufolge reklamierte die sunnitische Gruppe Dschaisch al Adl den Anschlag für sich. Die Gruppe fordert mehr Rechte für die ethnische Minderheit der Baluschi.

Der Anschlag ereignete sich in der südöstlichen Provinz Sistan-Belutschistan. Durch die Region an der Grenze zu Pakistan und Afghanistan verläuft eine Drogenschmuggelroute. Immer wieder kommt es dort zu Zusammenstößen der Revolutionsgarden mit Kriminellen und militanten Gruppen.

Die Revolutionsgarden bilden neben der regulären Armee die zweite Säule der iranischen Streitkräfte. Oberbefehlshaber ist der oberste Führer Ajatollah Chamenei.