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IranWegen US-Sanktionen - Bezahlung für Trainer in bar

Das Azadi-Stadion in Teheran hat Platz für mehr als 78.000 Zuschauer. (picture alliance / Vcg/MAXPPP/dpa)
Das Azadi-Stadion in Teheran hat Platz für mehr als 78.000 Zuschauer. (picture alliance / Vcg/MAXPPP/dpa)

Die US-Sanktionen gegen den Iran sorgen auch im Fußball für Zahlungsschwierigkeiten.

Mehrere internationale Fußballtrainer haben den Iran bereits beim Weltverband FIFA angezeigt, weil ihre Gehälter nicht überwiesen wurden. Betroffen waren der Portugiese Carlos Queiroz und der Deutsche Winfried Schäfer.

Damit das nicht noch einmal passiert, soll der kroatische Trainer Branko Ivankovic sein Geld jetzt in bar in einem Koffer in Teheran abholen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Isna unter Berufung auf den Club Persepolis Teheran - es geht um ein Restgehalt in Höhe von 600.000 Euro. Ivancovic hat mit dem Club die Meisterschaft gewonnen. Der hofft, den Trainer nun mit dem Geld in bar an sich zu binden und zugleich eine Anzeige bei der Fifa zu verhindern.

Fraglich ist, wie der iranische Fußballverband seinen neuen Nationaltrainer Marc Wilmots bezahlen will. Der Belgier soll ein Millionengehalt bekommen.